Almas Rache

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anjulia Avatar

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Alma wird als uneheliches Kind von der Gesellschaft ausgeschlossen. Ihren mächtigen Vater lernt sie erst kennen, als ihre Mutter schwer erkrankt. Um ihre Mutter zu retten tritt sie als Bastard des Hauses Avera in den Dienst der Schreckensbestie, dem düstersten der vier Götter. Verraten von ihrem Vater schwört sie bald Rache, unterstützt von einem göttlichen Wesen, das ihr als attraktiver Prinz erscheint.

House of the Beast von Michelle Wong ist düstere Fantasy rund um eine junge Protagonistin die Rache üben will und der ein zorniges Götterwesen zu Seite steht. Das Worldbuilding mit den vier verschiedenen Göttern, den dienenden Häusern und der Schattenebene hat mir recht gut gefallen. Inhaltlich wird viel gekämpft, auch recht blutig und brutal. Leider zieht sich die Geschichte stellenweise etwas in die Länge. Eine wirkliche Liebesgeschichte zwischen Alma und ihrem unsichtbaren Prinzen Aster entwickelt sich nicht. Alma erscheint mir vor allem einsam, weshalb sie sich von Aster, besitzergreifend, manipulativ und durchaus toxisch, angezogen fühlt. Unter der Prämisse Romantasy sollte man das Buch daher nicht lesen. Mir persönlich hat auch etwas die Verbindung zu den Charakteren gefehlt. Gerade Richtung Ende gibt es noch ein paar Twists, die für Überraschung sorgen.

Komplett hat mich das Buch leider nicht erreicht und in seinen Bann gezogen. Daher durchschnittliche 3 Sterne.