Düster, blutig und Alma

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Der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gefallen und hat mich auch gleich mit reingenommen. Es war insgesamt ein sehr düsteres und blutiges Leseerlebnis, was ich ehrlich gesagt nicht erwartet habe. Ich bin von einer Liebesgeschichte ausgegangen, aber da würde ich mal so was von überrumpelt. Also Spice ist hier nicht zu finden. Dafür brutale Schwertkämpfe und Twists, die am so nicht kommen sieht.

Was mich gestört hat, war das toxische Verhalten von Aster. Ich will hier nicht so viel verraten, aber das würde ich gerne kurz ansprechen, da es manche vielleicht doch betreffen kann. Es gab einen Abschnitt wo ich dachte: "Oookay, wow." Ich weiß nicht, ob das mit Absicht war von der Autorin oder ob es im Schreibfluss einfach so passiert ist, aber ich finde man könnte das auch in die Triggerwarnung miteinbeziehen.

Das ist der Punkt der mich echt gestört hat und mich dann auch beim Lesen immer wieder rausgebracht hat.

Ansonsten war der Schreibstil der Autorin sehr interessant, weil es so klang als würde Alma uns ihre Geschichte erzählen. Auch das World-Building hat mir sehr gefallen und ich bewundere die Fantasie von Michelle Wong. Ihre Illustrationen im Buch sind einfachd der Hammer und ein Highlight war es definitiv.

Fazit: "House of the Beast" ist ein ausgesprochen düsteres Buch und eine Leseempfehlung an alle die Dark- (ohne) Romance mögen.