Düstere Fantasy
Als ihre Mutter erkrankt, bittet die 11jährige Alma ihren bis dahin unbekannten Vater um Hilfe. Dieser entstammt einem mächtigen Geschlecht und dient dem finsteren Dread Beast als menschliches Gefäß. Im Tausch für seine Hilfe zieht Alma in seine imposante, aber kalte Welt ein. Doch die Familie ihres Vaters sieht in ihr nichts weiter als die Bastardtochter, eine unerwünschte Makel in ihrer erhabenen Linie.
Als ihre Mutter trotz allem stirbt, zerbricht Almas Welt endgültig. Von diesem Moment an kennt sie nur noch ein Ziel: Rache an ihrem Vater, der ihr alles genommen hat und sie nur für seine Zwecke missbraucht.
Ihr einziger Lichtblick in dieser düsteren Zeit ist Aster, ein geheimnisvolles, göttliches Wesen, das sie seit ihrer frühesten Kindheit begleitet und ihr in den dunkelsten Stunden zur Seite steht.
Das Cover und die Innengestaltung sind wunderschön. Die Seiten werden durch Zeichnungen der Autorin selbst geschmückt und machen das Buch zu einem Blickfang.
Der Weltenbau und die Handlung sind innovativ und interessant. Dank der detailreichen Beschreibungen fällt es leicht, sich die Schauplätze und Szenen lebhaft vorzustellen. Allerdings ist diese Welt im Gesamten sehr kompliziert und undurchschaubar. Erst in den letzten Kapiteln erklären sich manche Zusammenhänge, doch einiges bleibt bis zum Schluss unklar.
Die Spannung ist stellenweise sehr hoch, doch leider verliert sich die Erzählung zwischendurch in Details, die den Lesefluss merklich verlangsamen. Der Plot Twist am Ende überrascht und ist für mich der Höhepunkt des Buches.
Mit den Charakteren kann ich mich nicht wirklich anfreunden. Almas Motive und Entscheidungen blieben für mich oft undurchsichtig und wirkten bisweilen inkonsequent, was es schwer machte, ihre Handlungen nachzuvollziehen. Auch die Nebenfiguren blieben in ihrer Darstellung eher eindimensional. Was die im Klappentext angedeutete Liebesgeschichte betrifft, so konnte ich diese nicht wirklich erkennen. Vielmehr empfand ich die dargestellte Beziehung als toxisch und weit entfernt von dem, was ich persönlich unter einer Romanze verstehe.
Die Atmosphäre ist geprägt von Düsternis und Gewalt, was sich durch die gesamte Erzählung als roter Faden durchzieht. Mir war das teilweise schon zu viel. Die Darstellung von Gewalt in den Kampfhandlungen ist sehr plastisch, weshalb das Buch auf den letzten Seiten auch eine Triggerwarnung enthält.
FAZIT: Wer sich auf einen außergewöhnlichen Weltenbau und eine innovative Handlung einlassen möchte, findet hier ein lesenswertes Buch. Man sollte jedoch bereit sein, sich durch gelegentliche Längen und eine durchweg düstere, intensive Atmosphäre zu kämpfen.
Als ihre Mutter trotz allem stirbt, zerbricht Almas Welt endgültig. Von diesem Moment an kennt sie nur noch ein Ziel: Rache an ihrem Vater, der ihr alles genommen hat und sie nur für seine Zwecke missbraucht.
Ihr einziger Lichtblick in dieser düsteren Zeit ist Aster, ein geheimnisvolles, göttliches Wesen, das sie seit ihrer frühesten Kindheit begleitet und ihr in den dunkelsten Stunden zur Seite steht.
Das Cover und die Innengestaltung sind wunderschön. Die Seiten werden durch Zeichnungen der Autorin selbst geschmückt und machen das Buch zu einem Blickfang.
Der Weltenbau und die Handlung sind innovativ und interessant. Dank der detailreichen Beschreibungen fällt es leicht, sich die Schauplätze und Szenen lebhaft vorzustellen. Allerdings ist diese Welt im Gesamten sehr kompliziert und undurchschaubar. Erst in den letzten Kapiteln erklären sich manche Zusammenhänge, doch einiges bleibt bis zum Schluss unklar.
Die Spannung ist stellenweise sehr hoch, doch leider verliert sich die Erzählung zwischendurch in Details, die den Lesefluss merklich verlangsamen. Der Plot Twist am Ende überrascht und ist für mich der Höhepunkt des Buches.
Mit den Charakteren kann ich mich nicht wirklich anfreunden. Almas Motive und Entscheidungen blieben für mich oft undurchsichtig und wirkten bisweilen inkonsequent, was es schwer machte, ihre Handlungen nachzuvollziehen. Auch die Nebenfiguren blieben in ihrer Darstellung eher eindimensional. Was die im Klappentext angedeutete Liebesgeschichte betrifft, so konnte ich diese nicht wirklich erkennen. Vielmehr empfand ich die dargestellte Beziehung als toxisch und weit entfernt von dem, was ich persönlich unter einer Romanze verstehe.
Die Atmosphäre ist geprägt von Düsternis und Gewalt, was sich durch die gesamte Erzählung als roter Faden durchzieht. Mir war das teilweise schon zu viel. Die Darstellung von Gewalt in den Kampfhandlungen ist sehr plastisch, weshalb das Buch auf den letzten Seiten auch eine Triggerwarnung enthält.
FAZIT: Wer sich auf einen außergewöhnlichen Weltenbau und eine innovative Handlung einlassen möchte, findet hier ein lesenswertes Buch. Man sollte jedoch bereit sein, sich durch gelegentliche Längen und eine durchweg düstere, intensive Atmosphäre zu kämpfen.