Wunderschöne Aufmachung, aber inhaltlich nicht ganz stimmig

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gärtnerin Avatar

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"House of the Beast" von Michelle Wong ist optisch ein absolutes Highlight. Leider konnte mich der Inhalt nicht so recht überzeugen. Die Prämisse um Alma, die für ihre kranke Mutter ein großes Opfer bringt und sich in der Welt ihres Vaters (einem Vorstand des Hauses Avera) beweisen muss, klang vielversprechend.
Doch der Funke sprang nicht über. Die Geschichte wirkt auf mich etwas zerfahren: Der Mix aus Fantasy, Göttern und Romance fand keine klare Linie. Während die Ansätze zum Schattenreich und den Kämpfen spannend waren, lag der Fokus für meinen Geschmack zu sehr auf Nebensächlichkeiten und der Liebesgeschichte. Auch der Weltenbau und die Charaktertiefe blieben zu flach – Almas Handlungen und ihre Entwicklung konnte ich oft nicht nachvollziehen. Wer eine epische High-Fantasy-Geschichte mit Fokus auf Worldbuilding sucht, wird hier eventuell enttäuscht sein.