Geduld ist eine Tugend

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inob26 Avatar

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Das Cover von „Ich bin kein Serienkiller“ finde ich sehr passend zum Titel und zur düsteren Atmosphäre des Buches. Es macht direkt neugierig und vermittelt bereits einen ersten Eindruck davon, dass es sich um eine eher ungewöhnliche Geschichte handelt. Auch die Gestaltung gefällt mir, da sie nicht zu viel verrät und trotzdem Aufmerksamkeit weckt.

Die Geschichte selbst finde ich interessant, weil sie sich mit einem eher ungewöhnlichen Hauptcharakter beschäftigt. John Wayne Cleaver ist jemand, der anders denkt als die meisten Menschen, und genau das macht ihn für mich so spannend. Ich finde es gelungen, dass man als Leser einen Einblick in seine Gedanken bekommt und dadurch die Handlung aus einer besonderen Perspektive erlebt. Das Thema ist etwas düsterer, aber gerade das macht das Buch meiner Meinung nach besonders reizvoll.

Der Schreibstil von Dan Wells lässt sich angenehm lesen. Die Geschichte wirkt nicht unnötig kompliziert und man findet schnell in die Handlung hinein. Besonders gut gefällt mir, dass die Spannung nach und nach aufgebaut wird und man immer neugieriger darauf wird, wie sich alles entwickelt. Die Figuren sind für mich ebenfalls interessant, vor allem John, da er nicht unbedingt dem typischen Bild eines Hauptcharakters entspricht. Dadurch wirkt die Geschichte abwechslungsreich und hebt sich von anderen Büchern ab.

Insgesamt hat mich das Buch neugierig gemacht, weil es Spannung, eine ungewöhnliche Hauptfigur und eine etwas unheimliche Atmosphäre miteinander verbindet. Ich würde es besonders Leserinnen und Lesern empfehlen, die gerne Thriller lesen und auch vor etwas düstereren Themen nicht zurückschrecken. Für mich ist es ein Buch, das durch seine besondere Idee und die interessante Hauptfigur auffällt und bei dem man gerne wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht.