Wenn Nähe zur Bedrohung wird
Nach dem ersten Band über Mila und Nicolas war ich wahnsinnig gespannt auf eine Fortsetzung. Die Dichtigkeit der Story und die realen Probleme der Protagonisten haben mir auch schon im ersten Teil von Autorin Maxine Reuker gefallen und auch jetzt in der Band 2 der Paper Hearts-Reihe liegt eine gelungene und packende Fortsetzung vor.
Mila ist nach ihrem Klinikaufenthalt wieder zurück bei ihrer Familie und den Freunden, doch einer fehlt: Nicolas. Ihr Freund ist zumindest in ihren Gedanken und Gefühlen noch derart präsent, dass es ihr schwer fällt, sich auf eine neue Beziehung einzulassen. Und als es dann ausgerechnet der ältere Finn mit seinem Bad Boy-Auftreten ist, fühlt Mila sich geschmeichelt, dass er sich ausgerechnet für sie interessiert. Schnell lässt sie sich aber in etwas hineinziehen, über das sie bald die Kontrolle verliert.
Das Jugendbuch kann optisch schon einmal mit einem tollen aussagekräftigen Cover aufwarten, einem zauberhaften Buchschnitt und einer Playlist für noch intensivere Lesemomente. Intensiv finde ich sie allerdings aber ohnehin schon, denn der Inhalt des Buches ist alles andere als leichte Kost, weswegen die enthaltene Triggerwarnung auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung hat. Man merkt der Story an, dass Maxine Reuker nicht nur oberflächliches Wissen aus dritter Hand, sondern real Erlebtes mit einfließen hat lassen. Selbstzweifel, toxische Beziehung und Gewaltmomente sind manchmal mit der Protagonistin schwer auszuhalten; noch mehr mit dem Wissen, um tatsächlich Geschehenes. Die Autorin zeigt aber auch Auswege auf und dass eine Therapie eine gute Möglichkeit ist, um schwer zu Verarbeitendes zu begreifen und zu bewältigen. Milas Wandel zur mutigen jungen Frau gefällt mir besonders.
Ein starkes Jugendbuch, das nicht vor schweren Themen zurück scheut, sehr realitätsnah auch durch die Probleme der anderen Protagonisten daher kommt und gleichzeitig Mut macht, seinen eigenen Selbstwert zu erkennen und zu vertreten. Ich bin nun sehr gespannt, wie die Autorin noch weitere Fäden in Band 3 zusammen führen wird.
Mila ist nach ihrem Klinikaufenthalt wieder zurück bei ihrer Familie und den Freunden, doch einer fehlt: Nicolas. Ihr Freund ist zumindest in ihren Gedanken und Gefühlen noch derart präsent, dass es ihr schwer fällt, sich auf eine neue Beziehung einzulassen. Und als es dann ausgerechnet der ältere Finn mit seinem Bad Boy-Auftreten ist, fühlt Mila sich geschmeichelt, dass er sich ausgerechnet für sie interessiert. Schnell lässt sie sich aber in etwas hineinziehen, über das sie bald die Kontrolle verliert.
Das Jugendbuch kann optisch schon einmal mit einem tollen aussagekräftigen Cover aufwarten, einem zauberhaften Buchschnitt und einer Playlist für noch intensivere Lesemomente. Intensiv finde ich sie allerdings aber ohnehin schon, denn der Inhalt des Buches ist alles andere als leichte Kost, weswegen die enthaltene Triggerwarnung auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung hat. Man merkt der Story an, dass Maxine Reuker nicht nur oberflächliches Wissen aus dritter Hand, sondern real Erlebtes mit einfließen hat lassen. Selbstzweifel, toxische Beziehung und Gewaltmomente sind manchmal mit der Protagonistin schwer auszuhalten; noch mehr mit dem Wissen, um tatsächlich Geschehenes. Die Autorin zeigt aber auch Auswege auf und dass eine Therapie eine gute Möglichkeit ist, um schwer zu Verarbeitendes zu begreifen und zu bewältigen. Milas Wandel zur mutigen jungen Frau gefällt mir besonders.
Ein starkes Jugendbuch, das nicht vor schweren Themen zurück scheut, sehr realitätsnah auch durch die Probleme der anderen Protagonisten daher kommt und gleichzeitig Mut macht, seinen eigenen Selbstwert zu erkennen und zu vertreten. Ich bin nun sehr gespannt, wie die Autorin noch weitere Fäden in Band 3 zusammen führen wird.