Märchenwelt

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flieder Avatar

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Elli Hajek fühlt sich völlig ausgelaugt und kämpft mit einer Schreibblockade. Ihre Tochter Klara ist gerade ausgezogen und sie hat damit mehr zu kämpfen als gedacht. Kurzentschlossen mietet sie sich ein kleines Häuschen mitten im Wald um endlich ihr in Verzug geratenes Manuskript fertig zu schreiben. Dabei ahnt sie nicht, dass sie weiter in ihre Vergangenheit abtaucht als ihr lieb ist. Als Kind erzählte ihr ihre Großmutter die Märchen von Bozena Nemcova, eine Märchenerzählerin, die in Tschechien jedes Kind kennt. Ganz besonders die Geschichte von Viktorka hatte es Elli als Kind angetan. Kurz entschlossen reist sie nach Tschechien, das Land, dass sie als Kind mit ihren Eltern nach einer spektakulärer Flucht verlassen hat. Jetzt, nach dem Fall des eisernen Vorhangs wandelt sie auf den Spuren von Viktorka. Das Tal in dem sie gelebt haben soll ist ganz auf diese Geschichte ausgelegt. Es geschehen Ereignisse, die sich Elli nicht erklären kann. Nur langsam erkennt sie, dass sie loslassen muss um wieder ein normales Leben zu führen.

Das ist für mich das erste Buch der Autorin und weder mit ihrem Namen, noch mit dem Namen von Bozena Nemcova konnte ich etwas anfangen. Aber natürlich kenne ich Drei Nüsse für Aschenbrödel, das aus ihrer Feder stammt. Ellis Reise in die Vergangenheit hat auch in mir Kindheitserinnerungen geweckt. Auch wenn es manchmal etwas verworren war, hat mir die Geschichte ganz gut gefallen. Es gibt immer wieder Blicke in die Vergangenheit von Elli zu ihrer geliebten Großmutter. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Ein Märchen, das auch Erwachsene nicht loslässt