Kunterbunte Fantasywelt
Anfangs hatte ich etwas Probleme, in die Geschichte hineinzukommen.
Den ersten Band der Serie kenne ich nicht, und obwohl die erste Seite "Was bisher geschah" übertitelt war, reichte mir das nicht, mich in dieser fantastischen Welt zurecht zu finden. Mika stolpert in eine unterirdische (?) Parallelwelt, in der es so beliebig fantastisch zugeht, dass mir ein bisschen das System fehlte.
Beispiel. Mika hat dummerweise eine magische Ruderpinne angefasst, weswegen er mit beiden Händen dranhängt (damit die Vorbesitzerin des Bootes endlich frei ist und loslassen kann). Er steuert das Boot absichtlich gegen Felsen, um loszukommen, doch Ruder und Motor sind zu stabil, er geht mitsamt dem Apparat unter. Dort wird er von einem riesigen doppelmäuligen Fisch verschluckt, doch dieser wiederum von einem fliegenden Tiger aus dem Wasser gefischt. Am Ende landet Mika (die Ruderpinne ist nur noch ein kurzer Stock, Glück für ihn) an Land.
Es passieren dauernd Situationen wie diese: Fantasiewesen, seltsame Orte, eine Stadt, in der jeder Wunsch in Erfüllung geht und alle Menschen jung, schön und glücklich sind... Man stolpert von einer Situation zur nächsten, Landschaften wechseln sich in schneller Folge ab, von einer endzeitlichen Fabrik zu einer Wasserwelt zu einem sumpfigen Jungle… Man bekommt das Gefühl, der Autor kann gar nicht so schnell aufschreiben, was er vor seinen fantasievollen Augen so alles sieht und packt mehr rein, als es der Geschichte gut tut.
Das alles beschreibe ich aus einer recht erwachsenen Sicht. Als Jugendlicher habe ich mich gerne in solche Fantasiewelten gestürzt.
Und nach hundert Seiten oder so ist man auch weit genug in der Geschichte drin, um die Wissenslücke aus dem ersten Band halbwegs geschlossen zu haben.
Wenn die Zielgruppe (ab 12 Jahren) entweder den ersten Band kennt, oder sich durch den Anfang gekämpft hat, verspricht das Buch eine kunterbunte Fantasywelt, ein Abenteuer mit vielen Gefahren, echten und falschen Freunden und die Aussicht auf den dritten Band.
Den ersten Band der Serie kenne ich nicht, und obwohl die erste Seite "Was bisher geschah" übertitelt war, reichte mir das nicht, mich in dieser fantastischen Welt zurecht zu finden. Mika stolpert in eine unterirdische (?) Parallelwelt, in der es so beliebig fantastisch zugeht, dass mir ein bisschen das System fehlte.
Beispiel. Mika hat dummerweise eine magische Ruderpinne angefasst, weswegen er mit beiden Händen dranhängt (damit die Vorbesitzerin des Bootes endlich frei ist und loslassen kann). Er steuert das Boot absichtlich gegen Felsen, um loszukommen, doch Ruder und Motor sind zu stabil, er geht mitsamt dem Apparat unter. Dort wird er von einem riesigen doppelmäuligen Fisch verschluckt, doch dieser wiederum von einem fliegenden Tiger aus dem Wasser gefischt. Am Ende landet Mika (die Ruderpinne ist nur noch ein kurzer Stock, Glück für ihn) an Land.
Es passieren dauernd Situationen wie diese: Fantasiewesen, seltsame Orte, eine Stadt, in der jeder Wunsch in Erfüllung geht und alle Menschen jung, schön und glücklich sind... Man stolpert von einer Situation zur nächsten, Landschaften wechseln sich in schneller Folge ab, von einer endzeitlichen Fabrik zu einer Wasserwelt zu einem sumpfigen Jungle… Man bekommt das Gefühl, der Autor kann gar nicht so schnell aufschreiben, was er vor seinen fantasievollen Augen so alles sieht und packt mehr rein, als es der Geschichte gut tut.
Das alles beschreibe ich aus einer recht erwachsenen Sicht. Als Jugendlicher habe ich mich gerne in solche Fantasiewelten gestürzt.
Und nach hundert Seiten oder so ist man auch weit genug in der Geschichte drin, um die Wissenslücke aus dem ersten Band halbwegs geschlossen zu haben.
Wenn die Zielgruppe (ab 12 Jahren) entweder den ersten Band kennt, oder sich durch den Anfang gekämpft hat, verspricht das Buch eine kunterbunte Fantasywelt, ein Abenteuer mit vielen Gefahren, echten und falschen Freunden und die Aussicht auf den dritten Band.