Kurzweilige Fortsetzung mit fantastischen Figuren und einer turbulenten Rettungsmission.

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fernweh nach zamonien Avatar

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Inhalt:

Mika Thorwarth ist inzwischen 13 1/6 Jahre alt und hat seine erste Reise nach und Flucht aus Immerland mehr oder weniger gut verarbeitet.

In der Schule hat es der Außenseiter unverändert schwer und bei einem Schulausflug in eine Tropfsteinhöhle eskaliert die Situation.

Seine Klassenkameradin Jessica - heimlich Stressica genannt - zieht Mika nicht nur auf sondern leider auch mit: beim Versuch, ein instagramtaugliches Foto zu machen, stolpern die beiden im wahrsten Sinne des Wortes in ein Unglück hinein und landen in Immerland.

Obwohl Mika seit dem letzten Mal einiges an Erkenntnissen gewonnen hat, wird es nicht leicht, die Rückkehr nach Hause zu bewerkstelligen.

Er kämpft hartnäckig mit einem verfluchten Paddel, soll die größte Maschine, die je gebaut wurde, steuern und trifft nicht nur alte Bekannte, sondern findet auch neue Feinde ...


Altersempfehlung:

von etwa 12 bis 112 Jahre


Illustrationen:

Auch im zweiten Band ist der Bildanteil für ein Jugendbuch erfreulich hoch.

Was ich sehr zu schätzen weiß, da mir der Strich von Flix sehr, sehr gut gefällt: mit den knubbeligen, kurvigen Figuren ist sein Stil unverkennbar.

Die ausdrucksstarken schwarz-weiß Zeichnungen ergänzen das Abenteuer hervorragend und geben zugleich einen Einblick in die fantastische Welt bzw. auf die skurrilen Kreaturen und Maschinen.

Da es sich bei den Zeichnungen um Skizzen handelt, die Mika während des Abenteuers selbst anfertigt, bleiben allerdings Mikas Gesicht und Gestalt erneut der Phantasie der Lesenden überlassen.


Mein Eindruck:

Dies ist Mikas zweites (eher unfreiwilliges) Abenteuer in Immerland. Es ist ratsam, zunächst Band 1 zu lesen, auch wenn es zu Beginn eine kurze "Was bisher geschah ..."-Einleitung gibt.

Im Reihenauftakt wurden an der Seite von Mika auch Lesende vollkommen in's kalte Wasser geworfen. Immerland und seine Strukturen und Bewohner waren ein einziges Rätsel. Man wartete geradezu auf die nächste (vollkommen absurde) Wendung.

Obwohl man nun vorgewarnt ist, bleibt das Verrückte und Überraschende dennoch erhalten.

"Der Ozean der Ewigkeit" bietet neue phantasievolle, abwechslungsreiche Schauplätze (z. B. einen Büchersee) und punktet mit schrägen Gestalten und faszinierenden Maschinen.

Es passiert so viel Schlag auf Schlag und gefühlt gleichzeitig, dass man während der Lektüre durchgehend konzentriert bei der Sache sein sollte.

Dazu kommen noch verschiedene popkulturelle, literarische Anspielungen (eher für erwachsene Lesende).

Ruhigere Passagen kommen fast zu kurz.

Am meisten gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit Julie. Eine toughe Persönlichkeit, wortgewandt und das Herz am rechten Fleck. Erneut neckt sie Mika (alias Bumsbirne) hin und wieder.

Auch Band 2 ist ein irrer und wilder Trip inmitten von fantastischen Kulissen und phantasievollen Wesen.

Für die Fortsetzung gebe ich 4 von 5 Sterne.

Das Abenteuer ist zwar abgeschlossen (zumindest die Rettungsaktion betreffend), überrascht aber zugleich mit einem Cliffhanger und einer Aussicht auf ein drittes Abenteuer in Immerland.

Für Herbst 2027 ist mit "Immerland – Das Ende der Ewigkeit" bereits eine weitere Fortsetzung angekündigt. Zumindest der Titel klingt nach einem Finale.


Fazit:

Eine spannende Fortsetzung: unterhaltsam, temporeich und überraschend sowie erneut mit beeindruckenden und fantastischen Kreaturen.

Mikas zweite Reise durch das gefährliche und zugleich faszinierende Immerland wird vervollständigt durch charmant-schräge schwarz-weiß Skizzen.


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Rezensiertes Buch: "Immerland – Der Ozean der Ewigkeit" aus dem Jahr 2026