Die letzte Reise

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mannuberbord Avatar

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Ein neuer Roman von Emma Cline ist spätestens seit ihrem abgründigen Sommerroman "Die Einladung" ein Ereignis. Mit jedem Buch wählt sie ein radikal unterschiedliches Thema - zuerst ein (fiktiver) Manson-Clan in "The Girls", dann eine Hochstaplerin in den Hamptons in "Die Einladung". Auch dieses Mal betritt Cline neues Terrain: Ihre neue Hauptfigur, ein mutmaßlich erfolgreicher, nicht unkomplizierter Mann am Ende seines Lebens begibt sich auf eine letzte Reise "in die Schweiz" und lässt dabei seine Vergangenheit Revue passieren. Eins bleibt bei Cline aber gleich, und das verspricht auch die Leseprobe: eine psychologische Tiefenbohrung, ein hypnotischer Stil, dunkler Humor gemischt mit den ganz großen Fragen. Was bleibt von einem Menschen am Ende seines Lebens? Eine unbequeme Reise, die man gerne sofort mit diesem Buch antreten möchte.