Auf der Jagd nach dem Sturm - spannend und romantisch

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alaminja Avatar

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Auf der Jagd nach dem Sturm.
Es ist kein großes Geheimnis, dass ich Bücher liebe, welche sich der STEM-Thematik verschrieben haben. Insbesondere zu sehen, wie Frauen in naturwissenschaftlichen (von Männern dominierten) Berufen Herausragendes leisten? You got me. Und genau an diesem Punkt setzen wir an, denn unsere Protagonistin Quincy ist Stormchaser, nimmt ihre Onlinecommunity mit auf ihre Sturmjagd und bringt ihnen Wetterphänomene näher. Protagonist Sebastian war schon zu Schulzeiten ihr größter Konkurrent und durch seine überhebliche Art hat er sich ihren Hass redlich verdient.

Die beschriebene Tension knistert förmlich, man kann fast spüren, wie sich die statische Ladung in der Luft verdichtet. Es ist wie das Warten mit angehaltenem Atem, bis der Blitz einschlägt. Dass die beiden eine Vorgeschichte und gemeinsame Freunde haben, macht die ganze Situation authentisch. Der flüssige und frische Schreibstil von Chelsea Curto vereint die STEM-Thematik mit meteorologischem Fachwissen, das sie so gekonnt einwebt, dass man die Liebe zum Wetter auf jeder Seite spüren kann. Ihr könnt es euch sicher denken, aber das spricht mein Nerd-Herz auf der ganzen Bahn an. Auch die Tatsache, dass die Protagonistin einen Stream betreibt und die Interaktion ihrer Follower immer wieder mit einfließt.

Im Mittelteil gab es für mein Empfinden ein zwei Längen, die aber nicht dramatisch waren. Der Rest las sich angenehm flüssig und auch wenn viele Dinge nicht überraschend kamen, war es richtig spannend. Die Gefühle der Protagonisten? Wow. Ganz viel Liebe dafür. Der Spice? Ja hier weiß ich nicht, ob ich ihn feiere, oder ihn nicht mag. Also im Prinzip feiere ich ihn, aber ich denke es ist der Wahl der Begrifflichkeiten geschuldet, dass ich ihn zeitgleich ein wenig cringe fand. Lost in translation maybe.

Alles in allem auf jeden Fall ein spannendes, nerdy Buch, welches ernste Themen behandelt (und nicht nur anschneidet) und für ganz viele „“aww“-Momente sorgt.