Bisschen trashy
Ich habe mir von dem Buch leider mehr erhofft, aber wer auf leicht trashige Liebesgeschichten steht wird hier glücklich.
In dem Roman geht es um Quincy die einen Doktortitel in der Meteorologie und eine beliebte Wissenschaftssendung auf Social Media hat. Als sie endlich ihren Mut zusammennimmt und sich für ihren Traumjob bei einer Behörde bewirbt, muss sie leider feststellen, dass ihr Rivale Sebastian auch im engeren Auswahlverfahren mit ihr konkurriert. Beide sind verrückt nach dem Wetter und wie es aussieht auch nacheinander. Getarnt unter einem „Hass“ und „Anfeindungen“ spielen sie ein Spiel bei dem sie gemeinsam Stürme jagen und beruflich zusammenarbeiten aber niemals zugeben würden, dass sie den jeweils anderen gut finden.
Ich fand die Idee hinter dem Roman sehr interessant mit einer starken Frau in einer Wissenschaft, die von Männern dominiert wird. Jedoch fand ich es etwas ärgerlich, dass Quincy so stark von Selbstzweifeln geprägt ist und sich eher in die Opferrolle versetzt, anstatt für sich selbst einzustehen. Die ganze Geschichte mit dem Job wird viel zu sehr in den Hintergrund gerückt, man hört monatelang nichts mehr vom Arbeitgeber nach dem letzten Interview, als hätte die Autorin diesen Plot einfach mal beiseitegeschoben und vergessen. Die Dialoge der Hauptfiguren, bei denen sie sich ihren Hass zeigen wollen, sind sehr künstlich und gar nicht gelungen. Es fühlt sich nicht natürlich an und es sind auch keine guten „Beleidigungen“ mit denen sie um sich werfen. Es fehlte einfach der lustige Banter, den man sonst aus Rom Coms mit Enemies to lovers kennt. Leider konnte mich der gesamte Schreibstil und der Plot mit dem Sturmjagen gar nicht überzeugen. Ich fand es sehr sehr unrealistisch, dass Quincy die Einzige Wissenschaftlerin in dem Land ist, die die Richtung des Sturmes vorhersagen kann und alle anderen natürlich zu blöd dafür sind. Und dass sie und Sebastian sich dann dermaßen in Gefahr bringen, obwohl die beiden es am besten Wissen müssten, finde ich auch fernab jeglicher Realität und kaum geeignet eine künstliche Spannung in den Roman zu bringen. Mir hat auch die Verbindung zwischen den beiden gefehlt. Wer ein Fan von seichter Lektüre ist, kann hier bestimmt trotzdem unterhalten werden.
In dem Roman geht es um Quincy die einen Doktortitel in der Meteorologie und eine beliebte Wissenschaftssendung auf Social Media hat. Als sie endlich ihren Mut zusammennimmt und sich für ihren Traumjob bei einer Behörde bewirbt, muss sie leider feststellen, dass ihr Rivale Sebastian auch im engeren Auswahlverfahren mit ihr konkurriert. Beide sind verrückt nach dem Wetter und wie es aussieht auch nacheinander. Getarnt unter einem „Hass“ und „Anfeindungen“ spielen sie ein Spiel bei dem sie gemeinsam Stürme jagen und beruflich zusammenarbeiten aber niemals zugeben würden, dass sie den jeweils anderen gut finden.
Ich fand die Idee hinter dem Roman sehr interessant mit einer starken Frau in einer Wissenschaft, die von Männern dominiert wird. Jedoch fand ich es etwas ärgerlich, dass Quincy so stark von Selbstzweifeln geprägt ist und sich eher in die Opferrolle versetzt, anstatt für sich selbst einzustehen. Die ganze Geschichte mit dem Job wird viel zu sehr in den Hintergrund gerückt, man hört monatelang nichts mehr vom Arbeitgeber nach dem letzten Interview, als hätte die Autorin diesen Plot einfach mal beiseitegeschoben und vergessen. Die Dialoge der Hauptfiguren, bei denen sie sich ihren Hass zeigen wollen, sind sehr künstlich und gar nicht gelungen. Es fühlt sich nicht natürlich an und es sind auch keine guten „Beleidigungen“ mit denen sie um sich werfen. Es fehlte einfach der lustige Banter, den man sonst aus Rom Coms mit Enemies to lovers kennt. Leider konnte mich der gesamte Schreibstil und der Plot mit dem Sturmjagen gar nicht überzeugen. Ich fand es sehr sehr unrealistisch, dass Quincy die Einzige Wissenschaftlerin in dem Land ist, die die Richtung des Sturmes vorhersagen kann und alle anderen natürlich zu blöd dafür sind. Und dass sie und Sebastian sich dann dermaßen in Gefahr bringen, obwohl die beiden es am besten Wissen müssten, finde ich auch fernab jeglicher Realität und kaum geeignet eine künstliche Spannung in den Roman zu bringen. Mir hat auch die Verbindung zwischen den beiden gefehlt. Wer ein Fan von seichter Lektüre ist, kann hier bestimmt trotzdem unterhalten werden.