Hat mich nicht so berührt, wie ich es mir gewünscht hätte
"In Stormy Weather" ist eine Liebesgeschichte, die Meteorologie und große Gefühle miteinander vereint. Rivalen werden zu Geliebten, Tornados treffen auf heiße Begegnungen und beste Freunde, die man sich selbst nur wünschen kann und den Tag Found Family verdienen.
Die Protagonisten sind Quincy und Sebastian, sie kennen sich seit der Schulzeit und konnten sich noch nicht besonders leiden. Zumindest gab es schon immer Sticheleien und bei jeder neuen Herausforderung sind sie im Wettkampf gegeneinander gewesen. Lange haben sie sich nicht mehr gesehen, doch als Sebastians Beruf als Meteorologe ihn in Quincys Heimat Oak Valley treibt, freut sich Quincy nicht besonders, Denn sie findet ihn weiterhin unausstehlich und ist selbst Meteorologin und hat mit ihren Social-Media-Auftritten alle Hände voll zu tun.
Doch das rivalisierende Verhalten hält nicht lange an und man weiß relativ schnell, wohin sich die Story weiter bewegen wird. Mir fehlten Unvorhersehbarkeit und überraschende Wendungen. Die Protas treffen sich natürlich auch an jedem einzelnen Ort ganz "zufällig" wieder, dadurch ging die Glaubwürdigkeit der Geschichte etwas verloren. Unglaubwürdig war zudem, dass ja niemand bis zum Ende gemerkt hat, was die beiden füreinander empfinden oder es zumindest nie zur Sprache kam. Mich regt es immer auf, wenn Figuren es einfach nicht schaffen, vernünftig miteinander auf emotionaler Ebene zu kommunizieren - sei es als Geliebte, Freunde oder Familie und das, obwohl die beiden gefühlt 24/7 aufeinanderhocken.
Dia Dialoge wirken manchmal etwas gewollt witzig und eher einen drüber. Ich verstehe, dass es locker und witzig rüberkommen soll, aber ich fands dadurch eher unauthentisch und fand nicht, dass Leute in echt wirklich so reden. Zudem fehlte mir dadurch sehr lange eine Ernsthaftigkeit und Tiefe, das kam erst ganz zum Schluss. Es wirkte eher so, als würde man Friends with Benefits begleiten.
Spice ist definitiv vorhanden, es gibt so 2-3 längere Spice-Szenen. Bin immer kein riesen Fan davon, aber ich überspringe dass dann meistens einfach. Man verpasst ja inhaltlich nicht viel. War schon okay so, nur kam es für meinen Geschmack zu schnell, hätte mir da erst eine tiefere Entwicklung der Beziehung der beiden gewünscht.
Teilweise hat mich das Verhalten vorallem von Quincy aufgeregt, als sie sich in gefährliche Situationen aufgrund ihrer Arbeit als Meteorologin begeben hat. Sie hat recht irrational und kopflos gehandelt so nach dem Motto: Joa egal, wenn ich sterbe. Ist dann halt so.
Positiv hervorheben möchte ich aber generell, wie das Thema rund um Meteorologie aufgenommen wurde, vorallem was Tornados angeht. Das hat mir wirklich gut gefallen und ich fands sehr interessant, ein paar neue Facts und Input zu dem Thema zu bekommen.
Zudem fand ich es schön, dass das Thema Freundschaft hier auch seinen Platz hatte. Die Freunde rund um Quincy und Sebastian waren wie eine Found Family für die beiden, sie konnten sich aufeinander verlassen und es gab einige lustige und berührende Momente mit ihnen.
Alles in allem ein solider Sommer-Read, aber es wird mir nicht lange im Kopf bleiben.
Die Protagonisten sind Quincy und Sebastian, sie kennen sich seit der Schulzeit und konnten sich noch nicht besonders leiden. Zumindest gab es schon immer Sticheleien und bei jeder neuen Herausforderung sind sie im Wettkampf gegeneinander gewesen. Lange haben sie sich nicht mehr gesehen, doch als Sebastians Beruf als Meteorologe ihn in Quincys Heimat Oak Valley treibt, freut sich Quincy nicht besonders, Denn sie findet ihn weiterhin unausstehlich und ist selbst Meteorologin und hat mit ihren Social-Media-Auftritten alle Hände voll zu tun.
Doch das rivalisierende Verhalten hält nicht lange an und man weiß relativ schnell, wohin sich die Story weiter bewegen wird. Mir fehlten Unvorhersehbarkeit und überraschende Wendungen. Die Protas treffen sich natürlich auch an jedem einzelnen Ort ganz "zufällig" wieder, dadurch ging die Glaubwürdigkeit der Geschichte etwas verloren. Unglaubwürdig war zudem, dass ja niemand bis zum Ende gemerkt hat, was die beiden füreinander empfinden oder es zumindest nie zur Sprache kam. Mich regt es immer auf, wenn Figuren es einfach nicht schaffen, vernünftig miteinander auf emotionaler Ebene zu kommunizieren - sei es als Geliebte, Freunde oder Familie und das, obwohl die beiden gefühlt 24/7 aufeinanderhocken.
Dia Dialoge wirken manchmal etwas gewollt witzig und eher einen drüber. Ich verstehe, dass es locker und witzig rüberkommen soll, aber ich fands dadurch eher unauthentisch und fand nicht, dass Leute in echt wirklich so reden. Zudem fehlte mir dadurch sehr lange eine Ernsthaftigkeit und Tiefe, das kam erst ganz zum Schluss. Es wirkte eher so, als würde man Friends with Benefits begleiten.
Spice ist definitiv vorhanden, es gibt so 2-3 längere Spice-Szenen. Bin immer kein riesen Fan davon, aber ich überspringe dass dann meistens einfach. Man verpasst ja inhaltlich nicht viel. War schon okay so, nur kam es für meinen Geschmack zu schnell, hätte mir da erst eine tiefere Entwicklung der Beziehung der beiden gewünscht.
Teilweise hat mich das Verhalten vorallem von Quincy aufgeregt, als sie sich in gefährliche Situationen aufgrund ihrer Arbeit als Meteorologin begeben hat. Sie hat recht irrational und kopflos gehandelt so nach dem Motto: Joa egal, wenn ich sterbe. Ist dann halt so.
Positiv hervorheben möchte ich aber generell, wie das Thema rund um Meteorologie aufgenommen wurde, vorallem was Tornados angeht. Das hat mir wirklich gut gefallen und ich fands sehr interessant, ein paar neue Facts und Input zu dem Thema zu bekommen.
Zudem fand ich es schön, dass das Thema Freundschaft hier auch seinen Platz hatte. Die Freunde rund um Quincy und Sebastian waren wie eine Found Family für die beiden, sie konnten sich aufeinander verlassen und es gab einige lustige und berührende Momente mit ihnen.
Alles in allem ein solider Sommer-Read, aber es wird mir nicht lange im Kopf bleiben.