Liebe im Auge des Hurrikans

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Vielen Dank an Vorablesen und den Kiwi Space Verlag für das Rezensionsexemplar 💙

Der Schreibstil war sehr angenehm und ich konnte die Geschehnisse im Buch problemlos verfolgen. Das Handlungstempo ist eher auf der langsamen Seite und trifft damit sehr gut meinen Geschmack.

Was mir sehr positiv aufgefallen ist war, was für eine große Rolle das Wetter in dem Buch eingenommen hat. Manchmal habe ich bei solchen Sachen das Gefühl, dass es mehr Accessoire, als ein wichtiger Bestandteil der Handlung ist. Hier war das Thema Meterologie zusammen mit der Romanze der Fokus des Buches. Das Thema sorgte auch immer wieder für Spannung und ließ mein Herz ein wenig schneller schlagen.

Quincy ist eine hart arbeitende, selbstbewusste und manchmal auch dickköpfige Protagonistin. Trotz ihrer hervorragenden wissenschaftlichen Arbeit wird ihre Arbeit aufgrund ihres Geschlechts infrage gestellt. Sebastian ist auf den ersten Blick eher arrogant als selbstbewusst, zeigt aber auch eine unsichere und verletzliche Seite. Dennoch dauerte es einen Moment, bis er mich von überzeugen konnte.

Die Dynamik zwischen Quincy und Sebastian ist zunächst geprägt von Hass, Provokation und Konkurrenz. Graduell verändert sich diese Dynamik und irgendwann werden aus Feinden Freunde und natürlich auch etwas mehr. Überzeugen konnte ihre Romanze mich aber insbesondere durch die kleinen Momente. Was die aber sind müsst ihr selbst herausfinden ;) Insgesamt gefiel mir die Romanze sehr gut, auch wenn ich mir wünschte, dass Quincy ein wenig mehr für Sebastian getan hätte, da alles auf mich ein wenig unausgeglichen wirkte.

Mein größter Kritikpunkt ist wirklich der Spice. Es gab mehr Sexszenen, als ich gewohnt war und sie dauerten auch immer sehr lange an. Für mich war das zu viel. Der Fokus wird, unter anderem durch die vulgäre Sprache, mehr auf die Handlungen gelegt, statt die Emotionen der Figuren. Das soll aber auch nicht als Kritikpunkt angesehen werden, sondern als persönliche Beobachtung von mir.