Sehr schöne Geschichte

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alicee Avatar

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Quincy: Vom Beginn der ersten Seite war mir Quincy extrem sympatisch. Sie hat mich mit ihren Überzeugungen, der Durchsetzungsfähigkeit und ihrer Sympathie überzeugt. Ich mochte es besonders, dass sie sich nicht von ihren Ideen und Zielen hat abbringen lassen und dass sie niemals eingeknickt ist. Durch Sebastian hat sie noch andere Seiten an sich entdeckt und ist echt aufgeblüht. Seinetwegen hat sie ihren eigenen Wert nochmal mehr erkannt und das fand ich echt schön. 🌪️

Sebastian: Durch seine normalerweise ruhige Art ist es umso mehr aufgefallen, wenn er sich mit Quincy gefetzt hat. Sebastian war eher der zurückhaltende Typ, allerdings nicht, wenn es um Quincy ging. Sein Charakter war ansprechend und gut ausgearbeitet. Er hat zwar keine große Entwicklung hinter sich, dennoch hat es Spaß gemacht, mit ihm seine Geschichte zu erleben. Durch Quincy kam ein Ausgleich in sein Leben, den er sich schon lange gewünscht hat und man hat deutlich gemerkt, wie sehr ihn seine Verbindung mit ihm gefreut hat. ⚡️

Sonstiges: Das Thema von Wetterexperten und Meteorologen war etwas völlig Neues für mich und die Autorin hat es trotzdem geschafft, mich ab dem ersten Sturm zu packen. Sie hat das ganze Thema sehr anschaulich und verständlich beschrieben, sodass man die ganzen Begriffe gut verstehen konnte. So kam man dem ganzen Thema nah und es hat viel Spaß gemacht, Quincy und Sebastian in jeden Hurricane zu begleiten.
Was mir auch seeeehr positiv aufgefallen ist, sind die Wortgefechte zwischen Quincy und Sebastian. Die waren wirklich on point, man hat ganz genau gemerkt, was für einen Spaß die beiden miteinander hatten. Ich musste mehrmals lachen, als ich die Gespräche zwischen den beiden gelesen habe und das macht ein gutes Buch aus.
Das Einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, war das generelle Handlungsgerüst. Es ist immer irgendwie dasselbe passiert, Quincys und Sebs Geschichte hat sich zwischen Tornadojagden, Treffen mit Freunden und Küssen abgespielt, was einerseits schön war, andererseits aber auch wenig abwechslungsreich. Dementsprechen mochte ich den "Plot" auch nicht so richtig - weil es irgendwie keiner war. Die ganze Geschichte hat sich angefühlt wie ein dahinplätschernder Fluss, was dem Plot keine Überraschung geschenkt hat.
Ein gutes Thema im Buch hingegen war der Feminismus. Ich fand es super, wie die Autorin das Thema zwischendurch immer wieder zwischen die Zeilen geschoben und ihm so Transparenz verliehen hat. Quincys Einsatz für das Thema war richtig schön zu sehen.
Ich mochte auch die Freundesgruppe der beiden Protas richtig gerne. Sowohl Quincys beiden besten Freunde, als auch Sebastians waren pures Found-Family und jedes Wortgefecht, jedes ermunternde Wort war richtig schön zu lesen. Außerdem wurden im Buch schon ein paar neue Easter-Eggs platziert, darauf, dass eventuell noch etwas von den Freunden kommen könnte. Wir werden also alle nochmal nach Oak Valley zurückkehren können 🫢🌧️

Ich gebe dem Buch 4⭐️ und eine klare Leseempfehlung!