Sturmjagd fürs Herz: Packend, amüsant und faszinierend neu!

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Dr. Quincy Monroe brennt für ihren Beruf. Als Meteorologin hat sie sich jeden Erfolg hart erkämpft und zeigt ihrer Community im Netz, was in ihr steckt. Sie ist rational, klug und hat ihr Leben eigentlich fest im Griff – bis Sebastian Dunn auftaucht. Sebastian ist nicht nur der erfolgreiche TV-Wetterstar aus New York und ihr langjähriger Rivale, sondern auch der Bruder ihrer besten Freundin.

Das größte Problem für Quincy? Sebastian ist verdammt charmant. Und so sehr sie es auch vor der Welt (und sich selbst) leugnen will: Er lässt sie alles andere als kalt. Da ist von Anfang an diese unterschwellige, elektrische Anziehungskraft, gegen die Quincy vehement ankämpft, weil sie ihr strukturiertes Leben und ihre Karriere völlig durcheinanderwirbelt.

Schon beim ersten Blick hat mich das wunderschöne und absolut passend gewählte Cover direkt angesprochen. Dieser positive Ersteindruck hat sich auch beim Lesen bestätigt: Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, sodass ich von der ersten Seite an mühelos durch die Kapitel gleiten konnte. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Quincy und Sebastian erzählt wird. Das gibt der Dynamik zwischen den beiden eine ganz besondere Tiefe.

Ein absolutes Highlight war für mich die gesamte Thematik rund um die Tornados, Hurrikans und die wissenschaftliche Forschung. Solche spektakulären Sturmjagden kannte ich bisher nur aus Filmen. Das Ganze nun so detailliert in einem Buch zu erleben, war ein völlig neues, faszinierendes Leseerlebnis. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, selbst mitten im Geschehen zu sein und die Stürme hautnah mitzuerleben.

Die Interaktionen zwischen den Hauptfiguren haben mir unglaublich viel Spaß gemacht. Der Schlagabtausch zwischen Quincy und Sebastian war herrlich amüsant, und ich musste an vielen Stellen richtig schmunzeln. Die beiden sind mir schnell ans Herz gewachsen – und das gilt genauso für ihren gesamten Freundeskreis, der wie eine große, liebevolle Familie wirkt. Man fühlt sich in dieser Gemeinschaft sofort geborgen.

Ein kleiner Wermutstropfen waren für mich die Spicy-Szenen, mit denen ich nicht ganz zufrieden war. Hier wäre weniger definitiv mehr gewesen, und man hätte sie für meinen Geschmack ruhig etwas kürzen können. Zudem gab es im Mittelteil hier und da ein paar Längen, die der ansonsten packenden Atmosphäre ein wenig das Tempo genommen haben.

Trotz kleinerer Schwächen im Erzähltempo und bei den Spicy-Szenen ist „In Stormy Weather“ eine absolute Leseempfehlung für alle, die eine erfrischende Mischung aus packender Wissenschaft, familiärer Wärme und humorvoller Romantik suchen. Ich habe die stürmische Reise insgesamt sehr gerne gelesen!