Süß

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luluu Avatar

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Was mich sofort eingenommen hat, war das meteorologische Setting. So etwas habe ich in einer Romance bisher noch nicht gelesen, und genau das machte die Geschichte für mich besonders charmant und frisch.

Auch die Figuren haben mir gut gefallen, vor allem Quincy, die mit viel Leidenschaft bei ihrem Thema ist und dabei sehr glaubwürdig und fein gezeichnet wirkt. Besonders schön fand ich, dass ihr Einsatz für die Sichtbarkeit von Frauen nicht aufgesetzt, sondern ruhig und realistisch eingebaut wurde. Sebastian war dagegen eher der klassische, extrem herzliche Love Interest — manchmal fast schon etwas zu perfekt und ein wenig überdreht, aber trotzdem sympathisch. Mit dem „Ich war schon immer in dich verliebt“-Trope konnte ich allerdings nicht ganz so viel anfangen.

Die Chemie zwischen den beiden war oft amüsant und unterhaltsam, nur wechselte es für mich stellenweise zu schnell von locker zu romantisch, sodass ich emotional nicht immer ganz mitgekommen bin. Positiv fand ich, dass das Ende ohne großes Drama auskam, auch wenn sich der letzte Abschnitt für meinen Geschmack etwas gezogen hat.

Auch optisch ist das Buch ein Highlight: Das Cover, der auffällige Farbschnitt und die glänzende Schrift passen perfekt zusammen und machen richtig was her. Insgesamt ist es eine schöne, stürmische Liebesgeschichte mit einem besonderen Stil.