Wetterchaos, Neckereien & ganz viel Chemie - 4,5 Sterne
In Stormy Weather hat mich ehrlich gesagt ziemlich überrascht und zwar im absolut positiven Sinne. Ich bin ohne riesige Erwartungen reingegangen und hatte am Ende einfach viel Spaß mit dem Buch.
Wir begleiten Quincy und Sebastian abwechselnd aus der Ich-Perspektive. Die Aufteilung wirkt grundsätzlich ziemlich ausgeglichen, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass wir ein kleines bisschen mehr von Quincy erfahren. Und genau das fand ich super spannend, denn sie ist Meteorologin mit Doktortitel und betreibt einen Social-Media-Kanal rund ums Wetter. Diese täglichen Wetter-Updates und das ganze Content-Creator-Thema haben mich total gecatcht.
Was mich aber wirklich überrascht hat: Das Wetterthema ist hier nicht einfach nur Kulisse. In vielen Büchern wird so ein besonderer Beruf einmal erwähnt und dann nie wieder richtig aufgegriffen. Hier zieht sich das Thema komplett durch die Geschichte. Es gibt viele Szenen, in denen Quincy Unwetter analysiert, über Hoch- und Tiefdruckgebiete spricht und erklärt, wie bestimmte Wetterlagen entstehen. Das ging teilweise sogar richtig ins Detail und genau das hat mir unglaublich gut gefallen. Ich hätte nie gedacht, dass ich ein Romance-Buch lese und dabei plötzlich echtes Interesse an Meteorologie entwickle
Außerdem fand ich es richtig stark, dass auch die Probleme von Frauen in MINT-Berufen thematisiert werden. Quincy muss sich immer wieder anhören, dass ihre Expertise oder sogar ihr Doktortitel infrage gestellt werden. Das wurde nicht nur kurz angerissen, sondern wirklich spürbar in die Geschichte eingebaut.
Kommen wir zu Sebastian: Das Buch wird als Rivals to Lovers vermarktet, aber ehrlich gesagt würde ich es eher als Neckereien mit offensichtlicher Anziehung beschreiben. Sie fauchen sich zwar manchmal an, aber man merkt von Anfang an, dass da etwas zwischen ihnen ist. Die Kosenamen und dieser süße Unterton haben mir total gefallen. Die Chemie zwischen Quincy und Sebastian war für mich ein großer Pluspunkt. Es sind nicht die großen dramatischen Gesten, sondern die vielen kleinen Momente, Blicke, Kommentare und Gewohnheiten zwischen ihnen, die sich mit der Zeit richtig schön aufgebaut haben.
Besonders mochte ich, dass sich ihre Beziehung organisch entwickelt. Sie verbringen wirklich viel Zeit miteinander, und die Geschichte nimmt sich dafür auch Zeit. Es gibt Zeitsprünge von einem Monat, zwei Monaten und später sogar einem Jahr. Dadurch hatte ich nie dieses „Wir hatten drei Dates und sind plötzlich unsterblich verliebt“-Gefühl, das mich in anderen Romance-Büchern oft stört. Ein weiteres großes Plus war die Freundestruppe. Die Dynamik zwischen Quincy, Mia, Sebastian und den anderen wirkte unglaublich natürlich und authentisch. Teilweise hatte ich sogar ein leichtes Found-Family-Gefühl, weil man einfach gemerkt hat, wie lange diese Menschen schon miteinander verbunden sind. Ich würde tatsächlich sofort weitere Bände über die anderen Figuren lesen.
Was ich außerdem interessant fand: Ich hatte am Anfang mit einer etwas anderen Richtung der Geschichte gerechnet und habe lange darauf gewartet, dass etwas Bestimmtes passiert. Es kam dann doch anders als erwartet. Ich kann gar nicht sagen, ob ich meine ursprüngliche Idee besser gefunden hätte aber überrascht wurde ich auf jeden Fall.
Jetzt zu meinen kleinen Kritikpunkten: Es gab leider ein paar Spicy-Szenen, die für mich viel zu lang waren. Wirklich so lang, dass ich irgendwann dachte: Okay, wie lange geht das bitte noch? Im Hörbuch waren das gefühlt über zehn Minuten am Stück, und ich habe die späteren ähnlichen Szenen tatsächlich einfach übersprungen. Ich mag Spicy-Szenen eher kurz und punktuell, und hier haben sie mich eher aus der Geschichte rausgezogen. Genau deshalb ist es für mich am Ende keine volle 5-Sterne-Bewertung, sondern 4,5 Sterne.
Fazit: In Stormy Weather ist für mich eine richtig gelungene Romance mit einem ungewöhnlich starken Wetter-/Meteorologie-Fokus, authentischer Freundesdynamik und einer Beziehung, die sich angenehm natürlich entwickelt. Wären die sehr langen Spicy-Szenen nicht gewesen, hätte das Buch für mich locker die 5 Sterne geknackt. So bleibt es bei 4,5 von 5 Sternen
Wir begleiten Quincy und Sebastian abwechselnd aus der Ich-Perspektive. Die Aufteilung wirkt grundsätzlich ziemlich ausgeglichen, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass wir ein kleines bisschen mehr von Quincy erfahren. Und genau das fand ich super spannend, denn sie ist Meteorologin mit Doktortitel und betreibt einen Social-Media-Kanal rund ums Wetter. Diese täglichen Wetter-Updates und das ganze Content-Creator-Thema haben mich total gecatcht.
Was mich aber wirklich überrascht hat: Das Wetterthema ist hier nicht einfach nur Kulisse. In vielen Büchern wird so ein besonderer Beruf einmal erwähnt und dann nie wieder richtig aufgegriffen. Hier zieht sich das Thema komplett durch die Geschichte. Es gibt viele Szenen, in denen Quincy Unwetter analysiert, über Hoch- und Tiefdruckgebiete spricht und erklärt, wie bestimmte Wetterlagen entstehen. Das ging teilweise sogar richtig ins Detail und genau das hat mir unglaublich gut gefallen. Ich hätte nie gedacht, dass ich ein Romance-Buch lese und dabei plötzlich echtes Interesse an Meteorologie entwickle
Außerdem fand ich es richtig stark, dass auch die Probleme von Frauen in MINT-Berufen thematisiert werden. Quincy muss sich immer wieder anhören, dass ihre Expertise oder sogar ihr Doktortitel infrage gestellt werden. Das wurde nicht nur kurz angerissen, sondern wirklich spürbar in die Geschichte eingebaut.
Kommen wir zu Sebastian: Das Buch wird als Rivals to Lovers vermarktet, aber ehrlich gesagt würde ich es eher als Neckereien mit offensichtlicher Anziehung beschreiben. Sie fauchen sich zwar manchmal an, aber man merkt von Anfang an, dass da etwas zwischen ihnen ist. Die Kosenamen und dieser süße Unterton haben mir total gefallen. Die Chemie zwischen Quincy und Sebastian war für mich ein großer Pluspunkt. Es sind nicht die großen dramatischen Gesten, sondern die vielen kleinen Momente, Blicke, Kommentare und Gewohnheiten zwischen ihnen, die sich mit der Zeit richtig schön aufgebaut haben.
Besonders mochte ich, dass sich ihre Beziehung organisch entwickelt. Sie verbringen wirklich viel Zeit miteinander, und die Geschichte nimmt sich dafür auch Zeit. Es gibt Zeitsprünge von einem Monat, zwei Monaten und später sogar einem Jahr. Dadurch hatte ich nie dieses „Wir hatten drei Dates und sind plötzlich unsterblich verliebt“-Gefühl, das mich in anderen Romance-Büchern oft stört. Ein weiteres großes Plus war die Freundestruppe. Die Dynamik zwischen Quincy, Mia, Sebastian und den anderen wirkte unglaublich natürlich und authentisch. Teilweise hatte ich sogar ein leichtes Found-Family-Gefühl, weil man einfach gemerkt hat, wie lange diese Menschen schon miteinander verbunden sind. Ich würde tatsächlich sofort weitere Bände über die anderen Figuren lesen.
Was ich außerdem interessant fand: Ich hatte am Anfang mit einer etwas anderen Richtung der Geschichte gerechnet und habe lange darauf gewartet, dass etwas Bestimmtes passiert. Es kam dann doch anders als erwartet. Ich kann gar nicht sagen, ob ich meine ursprüngliche Idee besser gefunden hätte aber überrascht wurde ich auf jeden Fall.
Jetzt zu meinen kleinen Kritikpunkten: Es gab leider ein paar Spicy-Szenen, die für mich viel zu lang waren. Wirklich so lang, dass ich irgendwann dachte: Okay, wie lange geht das bitte noch? Im Hörbuch waren das gefühlt über zehn Minuten am Stück, und ich habe die späteren ähnlichen Szenen tatsächlich einfach übersprungen. Ich mag Spicy-Szenen eher kurz und punktuell, und hier haben sie mich eher aus der Geschichte rausgezogen. Genau deshalb ist es für mich am Ende keine volle 5-Sterne-Bewertung, sondern 4,5 Sterne.
Fazit: In Stormy Weather ist für mich eine richtig gelungene Romance mit einem ungewöhnlich starken Wetter-/Meteorologie-Fokus, authentischer Freundesdynamik und einer Beziehung, die sich angenehm natürlich entwickelt. Wären die sehr langen Spicy-Szenen nicht gewesen, hätte das Buch für mich locker die 5 Sterne geknackt. So bleibt es bei 4,5 von 5 Sternen