Mein krasser Leseeindruck zu einem richtig spannenden Endzeit-Thriller.
Hallo zusammen! Sehr gerne möchte ich meine Eindrücke zu der Leseprobe des dystopischen Romans Insel der Ratten von Jo Nesbø mit euch teilen.
Das Buch hat mich direkt mega abgeholt. Der Autor wirft uns ohne langes Fackeln in eine richtig krasse, postapokalyptische Welt, in der eine Pandemie und der absolute wirtschaftliche Zusammenbruch unsere gesamte Gesellschaft zerstört haben. Die Stimmung ist unfassbar düster und beklemmend, besonders wenn der Hauptcharakter Will von dem Dach eines neunzigstöckigen Wolkenkratzers auf die brennende Stadt blickt. Es ist einfach total spannend beschrieben, wie die Elite dort oben ungeduldig auf einen Militärhelikopter wartet, der sie zu einem gigantischen Flugzeugträger namens New Frontier bringen soll, während unten auf den Straßen das Gesetz des Dschungels herrscht und Menschen panisch flüchten. Auch die Dynamik zwischen dem Juristen Will, seinem unfassbar reichen Freund Colin Lowe und dessen problematischem Sohn Brad finde ich richtig gut geschrieben, weil das schon in den ersten Seiten psychologisch extrem viel Tiefe reinbringt.
Was mir in der Leseprobe nicht ganz so gut gefallen hat, waren die theoretischen Erklärungen, die manchmal den Lesefluss ein bisschen ausbremsen, wie zum Beispiel dieser etwas zu lange Exkurs über Entropie und das zweite thermodynamische Gesetz. Da dachte ich kurz, ich sitze wieder im Physikunterricht. Außerdem muss ich hier mal kurz ein generelles Problem ansprechen: Es nervt mich in letzter Zeit tierisch, wenn Buchtitel ständig nur noch auf Englisch geschrieben sind, weil Verlage denken, das würde irgendwie cooler klingen. Ich kritisiere das echt oft, aber hier bin ich extrem froh, dass man sich mal für den passenden deutschen Titel entschieden hat, auch wenn Begriffe wie Doomsday Prepper auftauchen.
Vom Zielgruppen-Check her würde ich sagen, dass das Buch absolut perfekt für Leser ab etwa 16 Jahren ist, die auf extrem düstere Endzeit-Thriller stehen. Wer gnadenlose Survival-Settings feiert, wird hier total auf seine Kosten kommen. Wer allerdings schwache Nerven hat, eine fröhliche Wohlfühl-Story sucht oder keine Lust auf die volle Klischee-Kiste menschlicher Abgründe und purer Egoismen hat, sollte lieber ganz schnell die Finger davon lassen.
Mein kurzes Fazit dazu lautet, dass ich das Buch nach dieser Leseprobe hundertprozentig weiterlesen werde, denn ich muss einfach wissen, ob diese krasse Evakuierungsaktion klappt oder ob das pure Chaos sie vorher noch einholt.
Das Buch hat mich direkt mega abgeholt. Der Autor wirft uns ohne langes Fackeln in eine richtig krasse, postapokalyptische Welt, in der eine Pandemie und der absolute wirtschaftliche Zusammenbruch unsere gesamte Gesellschaft zerstört haben. Die Stimmung ist unfassbar düster und beklemmend, besonders wenn der Hauptcharakter Will von dem Dach eines neunzigstöckigen Wolkenkratzers auf die brennende Stadt blickt. Es ist einfach total spannend beschrieben, wie die Elite dort oben ungeduldig auf einen Militärhelikopter wartet, der sie zu einem gigantischen Flugzeugträger namens New Frontier bringen soll, während unten auf den Straßen das Gesetz des Dschungels herrscht und Menschen panisch flüchten. Auch die Dynamik zwischen dem Juristen Will, seinem unfassbar reichen Freund Colin Lowe und dessen problematischem Sohn Brad finde ich richtig gut geschrieben, weil das schon in den ersten Seiten psychologisch extrem viel Tiefe reinbringt.
Was mir in der Leseprobe nicht ganz so gut gefallen hat, waren die theoretischen Erklärungen, die manchmal den Lesefluss ein bisschen ausbremsen, wie zum Beispiel dieser etwas zu lange Exkurs über Entropie und das zweite thermodynamische Gesetz. Da dachte ich kurz, ich sitze wieder im Physikunterricht. Außerdem muss ich hier mal kurz ein generelles Problem ansprechen: Es nervt mich in letzter Zeit tierisch, wenn Buchtitel ständig nur noch auf Englisch geschrieben sind, weil Verlage denken, das würde irgendwie cooler klingen. Ich kritisiere das echt oft, aber hier bin ich extrem froh, dass man sich mal für den passenden deutschen Titel entschieden hat, auch wenn Begriffe wie Doomsday Prepper auftauchen.
Vom Zielgruppen-Check her würde ich sagen, dass das Buch absolut perfekt für Leser ab etwa 16 Jahren ist, die auf extrem düstere Endzeit-Thriller stehen. Wer gnadenlose Survival-Settings feiert, wird hier total auf seine Kosten kommen. Wer allerdings schwache Nerven hat, eine fröhliche Wohlfühl-Story sucht oder keine Lust auf die volle Klischee-Kiste menschlicher Abgründe und purer Egoismen hat, sollte lieber ganz schnell die Finger davon lassen.
Mein kurzes Fazit dazu lautet, dass ich das Buch nach dieser Leseprobe hundertprozentig weiterlesen werde, denn ich muss einfach wissen, ob diese krasse Evakuierungsaktion klappt oder ob das pure Chaos sie vorher noch einholt.