Zwischen Überlebenskampf und Gesellschaftskritik

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the_fire Avatar

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Mein erster Eindruck der Leseprobe ist sehr positiv. Der Schreibstil ist spannend, bildhaft und leicht zu lesen. Schon auf den ersten Seiten entsteht eine bedrückende Endzeitstimmung, die mich sofort in die Geschichte hineinzieht. Besonders gelungen finde ich die Beschreibungen der Stadt und des gesellschaftlichen Zusammenbruchs, da sie sehr anschaulich wirken und die Verzweiflung der Menschen greifbar machen.

Der Spannungsaufbau gelingt ebenfalls gut. Man erfährt nach und nach, wie es zur Katastrophe gekommen ist, während gleichzeitig die Evakuierung auf dem Hochhausdach immer näher rückt. Dadurch entsteht ständig das Gefühl, dass etwas Dramatisches passieren wird. Die wechselnden Perspektiven und die Rückblicke sorgen zusätzlich für Spannung.

Die bisher vorgestellten Charaktere wirken interessant und glaubwürdig. Vor allem Colin Lowe erscheint als vielschichtige Figur: intelligent, vorausschauend und erfolgreich, aber auch kühl und kompromisslos. Der Erzähler Will wirkt dagegen menschlicher und nachdenklicher, wodurch man sich gut in seine Gedanken hineinversetzen kann.

Ich erwarte von der Geschichte eine spannende Mischung aus Dystopie, Thriller und Gesellschaftskritik. Besonders interessiert mich, wie sich die Figuren in dieser extremen Situation verändern und welche moralischen Entscheidungen sie treffen werden. Deshalb würde ich das Buch gerne weiterlesen.