3,5 Sterne

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wusl Avatar

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Ich bin ein wenig zweigeteilt über dieses Buch.

Gefallen hat mir der einfühlsame und nie belehrende Schreibstil. Prinzipiell fand ich auch angenehm, dass die Abschnitte immer relativ kurz sind. Man kann als ein Kapitel lesen und sich dann darüber Gedanken machen. Da es sich nicht um einen wirklich spannungsgeladenen Roman handelt, eignet sich die Geschichte gut als Zweitbuch. Das ist aber auch gleichzeitig mein Kritikpunkt.

Es mangelt dem Plot an einem richtigen Twist und einer Handlung, die neugierig macht. Nach einem lebensbedrohlichen Sepsisverlauf kommt der Protagonist nach Hause und seine Lebenseinstellungen verändern sich zusehends und er erkennt die wirklich wichtigen Werte.

Das ist schön zu lesen aber es entsteht keine Dramatik. Das war sicherlich auch nicht gewollt vom Autor, deshalb runde ich meine 3,5 Sterne auf. Denn die Intention der Story wird natürlich klar. Mir war es etwas zu flach in Bezug auf die Höhen und Tiefen, die der Hauptdarsteller durchlebt. Dadurch wird die Gewichtung seiner Erkenntnisse merklich geschmälert.