Rebekka Just ermittelt in Hamburg
Von Katharina Peters, die viele, viele Regionalkrimis geschrieben hat, die vor allem an der Ostsee spielen, hatte ich noch nichts gelesen. Aber, wenn nicht jetzt, wann dann? Worum geht es?
BKA-Kriminalpsychologin Hannah Jakob, die bundesweit als Sonderermittlerin tätig war, ist tot. Unfall oder Mord? Kommissarin Rebekka Just ermittelt.
Unterstützt wird sie von einem Mann, der sich Krølle nennt. Ein Schnüffler, Observierer, Manipulator, Auftragskiller - und Tierfreund. Folglich adoptiert er Hannahs Hund Kotti.
„Kaltes Versprechen“ lässt sich flott und flüssig lesen, ist auch einigermaßen spannend. Für mich eher ein klassischer Krimi, in dem die Ermittlungsarbeit im Vordergrund steht, als ein Thriller.
Die Verbindungen zu alten Fällen haben mich immer wieder verwirrt. Als Lesende ist es nicht ganz einfach, den Überblick über die vielen Personen zu behalten.
Zum Personal: Hannah Jakob, die spröde (9x) Kommissarin. Hatte sie keine anderen Eigenschaften?
Rebekka Just ist jung und hat schon ihr Päckchen zu tragen. Sie kannte die Tote und ist somit eigentlich befangen.
Last but not least Krølle, der früher Mirko hieß, ein Ermittler, mit besonderen Befugnissen? Glaubwürdig finde ich das nicht. Auch er kannte Hannah und führt nun Selbstgespräche mit ihr.
Alles in allem hat mich dieser Krimi nicht überzeugt und so werde ich die Reihe wohl nicht weiterverfolgen.
Fazit: Start einer neuen Krimi-Reihe, die in Hamburg verortet ist. It was okay.