Außergewöhnlich und lesenswert
Das Debüt von Louise K. Böhm “Kaskaden” erzählt sehr eindrucksvoll, ohne Schnörkel und Verniedlichung, wie sich ein Leben anfühlen kann, wenn man ohne Zugehörigkeit und auf der Suche nach dem Sinn und einem festen Platz im Leben ist.
Es ist ein Roman über Scham, was die eigene Herkunft anbelangt und das tiefe Bedürfnis, ein Leben ohne Verstellung leben zu dürfen.
Jojo studiert und hat ihre Vergangenheit weitestgehend hinter sich gelassen. Doch sie ist jederzeit wachsam und hat die Furcht, dass ihre Mitmenschen herausfinden, dass sie nicht hierher gehört.
Diese permanenten Zweifel an sich selbst kann Jojo im Labor, wo sie sich mit Molekularbiologie beschäftigt, völlig hinter sich lassen, denn dieses Thema bei welchem man das Wichtige vom Unwichtigen trennt, gibt ihr Kraft und Stärke und eine gewisse Ordnung.
Jojo lernt ihren Tutor Jakob kennen und lieben, spürt bei diesem sich näher kommen jedoch auch, welche Ängste des Verlustes es in ihr weckt.
Und plötzlich sind auch die Erinnerungen an Yara wieder allgegenwärtig und sehr greifbar. Yara, mit der Jojo den Großteil ihrer Kindheit verbracht hat, die sie geprägt hat wie kaum ein anderer Mensch und die sie schmerzlich vermisst.
Kaskaden ist ein Roman, der sich mit sehr viel Tiefe beschäftigt. Er beschreibt eine Protagonistin, die sehr klug und doch voller Selbstzweifel ist, die große Furcht vor der Welt hat und dennoch angefüllt ist mit tiefenEmpfindungen.
Entstanden ist ein sehr lesenswertes und überaus bewegendes Buch.
Es ist ein Roman über Scham, was die eigene Herkunft anbelangt und das tiefe Bedürfnis, ein Leben ohne Verstellung leben zu dürfen.
Jojo studiert und hat ihre Vergangenheit weitestgehend hinter sich gelassen. Doch sie ist jederzeit wachsam und hat die Furcht, dass ihre Mitmenschen herausfinden, dass sie nicht hierher gehört.
Diese permanenten Zweifel an sich selbst kann Jojo im Labor, wo sie sich mit Molekularbiologie beschäftigt, völlig hinter sich lassen, denn dieses Thema bei welchem man das Wichtige vom Unwichtigen trennt, gibt ihr Kraft und Stärke und eine gewisse Ordnung.
Jojo lernt ihren Tutor Jakob kennen und lieben, spürt bei diesem sich näher kommen jedoch auch, welche Ängste des Verlustes es in ihr weckt.
Und plötzlich sind auch die Erinnerungen an Yara wieder allgegenwärtig und sehr greifbar. Yara, mit der Jojo den Großteil ihrer Kindheit verbracht hat, die sie geprägt hat wie kaum ein anderer Mensch und die sie schmerzlich vermisst.
Kaskaden ist ein Roman, der sich mit sehr viel Tiefe beschäftigt. Er beschreibt eine Protagonistin, die sehr klug und doch voller Selbstzweifel ist, die große Furcht vor der Welt hat und dennoch angefüllt ist mit tiefenEmpfindungen.
Entstanden ist ein sehr lesenswertes und überaus bewegendes Buch.