Wie im Film

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zoe82 Avatar

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Harry Hole ist zurück. Vier Jahre Warten haben sich gelohnt. Auch „Kill Shot“ von Jo Nesbø, Harrys vierzehnter Fall, hat mich begeistert. Worum geht es?
Silvesternacht in Oslo. Harry hat den Polizeidienst quittiert, mit dem Trinken aufgehört, und die Frau, die er liebte, ist tot. Er will sich umbringen, als ihn ein Anruf seines Stiefsohns erreicht. Oleg Fauke ist jetzt bei der Polizei.
Drei grausame Morde. Wer ist der Täter? Wo liegt sein Motiv? Harry heuert als Versicherungsermittler an und so ist der erste Fall schnell geklärt.
Weitere Tote werden gefunden und Harry, Spezialist für Serienmorde, wird von Chefermittlerin Katrine Bratt als Verstärkung ins Team geholt. Der Täter veröffentlicht Videos. Bald steht fest, dass die Morde Szenen aus Filmen über Serienmörder nachahmen und die Opfer alle eine Verbindung zur Filmbranche hatten.
Der Mörder arbeitet an seinem Meisterwerk. Danach nimmt die Geschichte eine ganz neue Wendung. Und dann noch eine…
„Kill Shot“ ist spannend und unterhaltsam. Wechselnde Perspektiven, auch aus Tätersicht, sorgen für Dynamik.
Über das Wiedersehen mit Harry, Øystein, Katrine und Co habe ich mich gefreut. Harry ist ein bisschen altersmilde geworden. Verbrecher selber festnehmen ist ihm nicht mehr so wichtig wie früher. Zitat: »Du bist mein Junge, und das ist genau wie mit dem Trinken und der Liebe, da gibt es keine Vernunft.«
Last but not least ein Ende, das geradezu nach einem weiteren Einsatz schreit. Ich bin bereit!

Fazit: Ein klassischer Harry-Hole-Krimi. Jo Nesbø in Höchstform!