Ein charmanter Auftakt im Miniaturformat

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Der Einstieg in Jo Fischlers „Klein aber tot“ gestaltet sich als ein äußerst vergnügliches Leseerlebnis. Schon auf den ersten Seiten gelingt es dem Autor, die Kulisse des berühmten Knuffingens mit viel Liebe zum Detail und einer gehörigen Portion Humor zum Leben zu erwecken. Die Sprache des Kriminalromans ist angenehm flüssig, bildhaft und von einer feinen Ironie durchzogen. Besonders gelungen ist die Zeichnung der herrlich skurrilen Charaktere, wie dem streitsüchtigen Ehepaar Klapproth, dem prophetischen Bäcker Samuel oder der geheimnisvollen Floristin Liora. Mittendrin steht Kommissar „Jojo“ Wunder, der trotz des morgendlichen Trubels und der schrägen Macken seiner Mitbürger versucht, einen kühlen Kopf zu bewahren. Die Leseprobe versteht es hervorragend, erste spannende Handlungsfäden wie die mysteriöse Brandserie auf Schloss Löwenstein auszuwerfen, sodass mein Interesse, wie es weitergeht, definitiv geweckt ist. Das Cover ist zudem ein absoluter Blickfang: Die liebevolle Gestaltung mit den originalen Modellbau-Figuren fängt das einzigartige Flair des Miniatur Wunderlands perfekt ein und passt hervorragend zum augenzwinkernden Ton der Geschichte.