Ein origineller Krimi in Miniatur
Ein origineller Krimi in Miniatur
Jo Fischlers Buch Klein aber tot, erschienen im rororo Verlag, ist der erste Krimi rund um Kommissar Jojo Wunder, der in der charmanten Miniaturwelt Knufflingen ermittelt. Diese winzige, detailverliebte Kulisse ist eine ungewöhnliche, aber äußerst reizvolle Bühne für einen Kriminalfall – die Idee, einen klassischen Krimi in eine Miniaturstadt zu verlegen, wirkt erfrischend und einfallsreich.
Knufflingen lebt von seinen Figuren, und Fischler nutzt das Setting, um Charaktere zu erschaffen, die sofort im Gedächtnis bleiben. Besonders die Floristin Liora Märklin trägt einen wunderbar passenden Namen, der perfekt in diese modellhafte Welt passt. Auch der Bernhardiner Buddha ist eine herrlich eigenwillige Figur, die dem Roman eine besondere Note verleiht. Insgesamt entsteht ein Ensemble, das warmherzig, ungewöhnlich und lebendig wirkt, ohne ins Alberne abzurutschen.
Mit knapp 300 Seiten bietet der Krimi eine angenehme Länge, die genug Raum für Atmosphäre, Humor und Spannung lässt. Die Handlung bleibt zugänglich, leichtfüßig und dennoch mit einem klaren kriminalistischen Kern. Fischler versteht es, die Miniaturwelt nicht als Gimmick, sondern als echten Schauplatz zu nutzen, der die Geschichte trägt und bereichert.
Die Aufmachung des Buches ist ein echter Pluspunkt: Die Seitenklappen, die darin versteckten Bilder des Autors und die Miniaturszenen verleihen dem Buch eine besondere Wertigkeit und machen es zu einem kleinen Hingucker im Regal. Dennoch wirkt der Preis von 14 Euro im Verhältnis zum Format etwas hoch angesetzt.
Gesamtfazit: Ein fantasievoller, liebevoll gestalteter Krimi mit originellem Schauplatz und starken Figuren – unterhaltsam, charmant und atmosphärisch, auch wenn der Preis leicht über dem liegt, was man erwarten würde.
Jo Fischlers Buch Klein aber tot, erschienen im rororo Verlag, ist der erste Krimi rund um Kommissar Jojo Wunder, der in der charmanten Miniaturwelt Knufflingen ermittelt. Diese winzige, detailverliebte Kulisse ist eine ungewöhnliche, aber äußerst reizvolle Bühne für einen Kriminalfall – die Idee, einen klassischen Krimi in eine Miniaturstadt zu verlegen, wirkt erfrischend und einfallsreich.
Knufflingen lebt von seinen Figuren, und Fischler nutzt das Setting, um Charaktere zu erschaffen, die sofort im Gedächtnis bleiben. Besonders die Floristin Liora Märklin trägt einen wunderbar passenden Namen, der perfekt in diese modellhafte Welt passt. Auch der Bernhardiner Buddha ist eine herrlich eigenwillige Figur, die dem Roman eine besondere Note verleiht. Insgesamt entsteht ein Ensemble, das warmherzig, ungewöhnlich und lebendig wirkt, ohne ins Alberne abzurutschen.
Mit knapp 300 Seiten bietet der Krimi eine angenehme Länge, die genug Raum für Atmosphäre, Humor und Spannung lässt. Die Handlung bleibt zugänglich, leichtfüßig und dennoch mit einem klaren kriminalistischen Kern. Fischler versteht es, die Miniaturwelt nicht als Gimmick, sondern als echten Schauplatz zu nutzen, der die Geschichte trägt und bereichert.
Die Aufmachung des Buches ist ein echter Pluspunkt: Die Seitenklappen, die darin versteckten Bilder des Autors und die Miniaturszenen verleihen dem Buch eine besondere Wertigkeit und machen es zu einem kleinen Hingucker im Regal. Dennoch wirkt der Preis von 14 Euro im Verhältnis zum Format etwas hoch angesetzt.
Gesamtfazit: Ein fantasievoller, liebevoll gestalteter Krimi mit originellem Schauplatz und starken Figuren – unterhaltsam, charmant und atmosphärisch, auch wenn der Preis leicht über dem liegt, was man erwarten würde.