Gekommen um zu bleiben
Der Auftakt einer Krimireihe, die im Miniaturwunderland Hamburg spielt.
So ein bisschen spürt man im Buch immer wieder die Plastiklandschaft. Dünne Wände, durch die unser Protagonist Jojo Wunder den allmorgendlichen Streit des älteren Nachbarpaares mitbekommt, das traditionsgemäß mit Geschirrscheppern und anschließender Versöhnung endet.
Und immer wieder hat der Leser den Eindruck, Jo Fischler stand sinnierend über die Miniaturlandschaft gebeugt, fuhr mit den Augen die Straßen und Berge ab und ließ die Figuren des Romans schon mal in Gedanken darin herumklettern.
Dennoch hat man nie den Eindruck, wir würden das Geschehen nur von außen betrachten.
Es gibt viele Schmankerl und Running Gags in diesem Buch:
Der unsichtbare Chef, der nur durch Post-It's kommuniziert. Der Bürohund, der mehr weiß, alles zu verstehen meint und eventuell sogar der heimliche Chef ist. Die Sekretärin, die die einzige zu sein scheint, die den Chef spricht.
Die Ermittlungen sind spannend, amüsant und nachvollziehbar. Zuverlässig wird der Leser an der Nase herumgeführt und verdächtigt nacheinander die halbe Stadt.
Sämtliche Polizeimitarbeiter scheinen verhindert, verschwunden, unerreichbar, sodass Jojo alleine ermitteln muss, während sich das städtische Schmierblatt das Maul mit Gerüchten und Verleumdungen zerreißt. Und der abwesende Chef ordentlich Druck macht, weil ja ganz bald das große Stadtfest steigen soll und bis dahin doch bitteschön der Mörder gefasst ist.
Und dann der Schreibtisch, der, dem Styropormatterhorn gleichend, unter Papierbergen ächzt.
Dass es in diesem kleinen Städtchen auch einen Märklineisenbahn-Laden gibt, die heimliche Angebetete von Jojo auch Märklin mit Nachnamen heißt und sein bester Freund an einer gigantischen Miniaturlandschaft im Dachboden baut, verwundert da schon lange nicht mehr.
Selten habe ich einen Krimi gelesen, der die Balance hält zwischen dem "Sommerroman-Feeling", ein bisschen Spannung, nicht zu platten Gags und - endlich mal! - echter Ermittlungsarbeit, die den Leser mitnimmt, ohne die Handlung künstlich zu verlängern.
So ein bisschen spürt man im Buch immer wieder die Plastiklandschaft. Dünne Wände, durch die unser Protagonist Jojo Wunder den allmorgendlichen Streit des älteren Nachbarpaares mitbekommt, das traditionsgemäß mit Geschirrscheppern und anschließender Versöhnung endet.
Und immer wieder hat der Leser den Eindruck, Jo Fischler stand sinnierend über die Miniaturlandschaft gebeugt, fuhr mit den Augen die Straßen und Berge ab und ließ die Figuren des Romans schon mal in Gedanken darin herumklettern.
Dennoch hat man nie den Eindruck, wir würden das Geschehen nur von außen betrachten.
Es gibt viele Schmankerl und Running Gags in diesem Buch:
Der unsichtbare Chef, der nur durch Post-It's kommuniziert. Der Bürohund, der mehr weiß, alles zu verstehen meint und eventuell sogar der heimliche Chef ist. Die Sekretärin, die die einzige zu sein scheint, die den Chef spricht.
Die Ermittlungen sind spannend, amüsant und nachvollziehbar. Zuverlässig wird der Leser an der Nase herumgeführt und verdächtigt nacheinander die halbe Stadt.
Sämtliche Polizeimitarbeiter scheinen verhindert, verschwunden, unerreichbar, sodass Jojo alleine ermitteln muss, während sich das städtische Schmierblatt das Maul mit Gerüchten und Verleumdungen zerreißt. Und der abwesende Chef ordentlich Druck macht, weil ja ganz bald das große Stadtfest steigen soll und bis dahin doch bitteschön der Mörder gefasst ist.
Und dann der Schreibtisch, der, dem Styropormatterhorn gleichend, unter Papierbergen ächzt.
Dass es in diesem kleinen Städtchen auch einen Märklineisenbahn-Laden gibt, die heimliche Angebetete von Jojo auch Märklin mit Nachnamen heißt und sein bester Freund an einer gigantischen Miniaturlandschaft im Dachboden baut, verwundert da schon lange nicht mehr.
Selten habe ich einen Krimi gelesen, der die Balance hält zwischen dem "Sommerroman-Feeling", ein bisschen Spannung, nicht zu platten Gags und - endlich mal! - echter Ermittlungsarbeit, die den Leser mitnimmt, ohne die Handlung künstlich zu verlängern.