Gemütlich, spannend und voller Charme

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desideria1980 Avatar

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Schon nach den ersten Seiten war für mich klar, dass das hier kein Krimi ist, der nur von seiner Spannung lebt. Die Geschichte startet angenehm ruhig und nimmt sich Zeit für Knuffingen und seine Bewohner. Genau das hat mir sofort gefallen, weil man schnell das Gefühl bekommt, diesen kleinen Ort und seine Menschen schon lange zu kennen.

Besonders gefallen haben mir die Atmosphäre und der trockene Humor. Jojo war mir direkt sympathisch und wirkt angenehm bodenständig. Man begleitet ihn gerne bei seinen Ermittlungen und fiebert automatisch mit ihm mit.

Auch der Schreibstil hat mich komplett abgeholt. Er liest sich leicht und flüssig und schafft es trotzdem, mit vielen kleinen Details Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Gleichzeitig liegt von Anfang an dieses leise Gefühl in der Luft, dass hinter der gemütlichen Fassade noch etwas anderes steckt. Genau das hat mich neugierig gemacht und dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte.

Wer einen actionreichen Thriller erwartet, könnte den Einstieg vielleicht etwas ruhiger finden. Für mich war das aber überhaupt kein Nachteil. Im Gegenteil, gerade diese Mischung aus sympathischen Figuren, einer besonderen Kulisse und einer langsam aufgebauten Spannung hat den Reiz der Geschichte ausgemacht.

Für mich war „Klein aber tot“ ein richtig gelungener Auftakt. Das Buch hat mir viel Freude beim Lesen gemacht und ich hoffe sehr, dass Jojo noch viele weitere Fälle lösen darf.