Ja, da muss der auch nicht solche Kritiken schreiben!

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monica Avatar

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Anfangs scheint völlig klar: Friedrich Frank, der fiese Kritiker des Knuffinger Tageblattes, ist von einer der von ihm kritisierten Person umgebracht worden: vielleicht Liora Märklin, die Blumenladenbesitzerin mit Hang zu skurriler schwarzer Blumendeko; der Bürgermeister oder die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs und sogar die Mutter des ermittelnden Kommissars JoJo Wunder, die Restaurantbesitzerin Lieselotte Wunder. Aber so einfach ist es nicht und JoJo Wunder muss gemeinsam mit der Rechtsmedizinerin Emma Bohne (die ihn immer mit „Wunder, oh Wunder“ begrüßt) ermitteln.
Wir lernen die BewohnerInnen von Knuffingen kennen, die sich durchaus manchmal fragen, ob sie wohl nur ein kleiner Teil eines großen Ganzen sind und ob jemand ein Spiel mit ihnen spielt. Ob sie wohl ahnen, dass sie kleine Figuren im Miniaturwunderland sind, täglich von ca. 4.300 BesucherInnen beobachtet? Den neuen Chef des Kommissariats lernen wir nicht kennen (gibt es den überhaupt?), dafür aber seinen Hund Buddha, der auch seinen Teil zur Lösung des Falls beiträgt.
Ein spannender Krimi, gut erzählt und mit überraschendem Ende. Liest sich flott und ist dabei sehr unterhaltsam. Ich habe das Buch an einem Wochenende durchgelesen!
Dieser Krimi macht Lust auf die Fortsetzungen (und auf weitere Besuche im MiWuLa).