Knuffiger Krimi
Keine Frage, die Idee hinter dem Buch ist ein genialer Schachzug: Ein Wohlfühl-Krimi, der in Knuffingen, der fiktiven Hauptstadt des Hamburger Miniatur Wunderlands, spielt - bessere Werbung gibt es nicht. Dass die Figuren selbst gar nicht wissen, dass sie "nur" winzige Plastik-Menschen in einer Modelleisenbahnwelt sind, verleiht dem Ganzen zudem einen philosophischen und skurrilen Dreh.
Fakt ist, das Buch lebt von seinen Figuren und den subtilen Anspielungen auf die "Welt da draußen". Die Kapitel sind angenehm kurz und oftmals durch einen "Cliffhanger" miteinander verbunden; der Schreibstil ist - passend zum Genre - locker. Die Geschichte plätschert gemütlich vor sich hin, Cosy Crime eben. Die Ermittlungen werden da eher zur Nebensache. Vielmehr steht die kleine, vermeintlich heile, Welt Knuffingens und ihre Einwohner im Fokus.
Anders als vermutet, spielt das Setting der Miniaturwelt lediglich eine untergeordnete Rolle - man vergisst beim Lesen recht schnell, dass die Figuren winzig und eigentlich nicht lebendig sind. Zudem bleiben am Ende (zu) viele Nebenstränge offen (wie die Brandstiftungen am Schloss oder die Frage nach dem neuen Polizei-Chef) - vermutlich, da es sich um den Auftakt einer Reihe handelt. Ob diese offenen Ende ausreichen, um die Leser zum Kauf von Band 2 zu bewegen, bleibt abzuwarten.
Fazit: Das Buch liest sich in einem Rutsch weg und ist damit die perfekte, leichte Urlaubslektüre - kurzweilig, charmant und witzig. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Fakt ist, das Buch lebt von seinen Figuren und den subtilen Anspielungen auf die "Welt da draußen". Die Kapitel sind angenehm kurz und oftmals durch einen "Cliffhanger" miteinander verbunden; der Schreibstil ist - passend zum Genre - locker. Die Geschichte plätschert gemütlich vor sich hin, Cosy Crime eben. Die Ermittlungen werden da eher zur Nebensache. Vielmehr steht die kleine, vermeintlich heile, Welt Knuffingens und ihre Einwohner im Fokus.
Anders als vermutet, spielt das Setting der Miniaturwelt lediglich eine untergeordnete Rolle - man vergisst beim Lesen recht schnell, dass die Figuren winzig und eigentlich nicht lebendig sind. Zudem bleiben am Ende (zu) viele Nebenstränge offen (wie die Brandstiftungen am Schloss oder die Frage nach dem neuen Polizei-Chef) - vermutlich, da es sich um den Auftakt einer Reihe handelt. Ob diese offenen Ende ausreichen, um die Leser zum Kauf von Band 2 zu bewegen, bleibt abzuwarten.
Fazit: Das Buch liest sich in einem Rutsch weg und ist damit die perfekte, leichte Urlaubslektüre - kurzweilig, charmant und witzig. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.