Kriminaloberkommissar Jojo Wunder und sein erster Fall
Herzlich „willkommen in Knuffingen, dem erstaunlichsten Krimischauplatz der Welt.“ Schon der erste, visuelle Eindruck, macht Lust auf mehr. Und ja, auch die Buchgestaltung lädt förmlich dazu ein, mehr als einen Blick hinter die Kulissen dieser Miniaturwelt zu riskieren.
Jo Fischler, der erstaunlich vielseitige Autor, hat mit seinem Kommissar Jojo Wunder und so etlichen in Knuffingen ansässigen Bewohnern einen Ort erschaffen, in dem es nicht immer friedlich zugeht, denn spätestens dann, als die Leiche des Journalisten Friedrich Frank gefunden wird, wird dies klar. Und selbstredend ist Kommissar Jojo Wunder sofort am Ermitteln. Er durchleuchtet das Leben des Toten, stößt auf so einige Ungereimtheiten und auch die Schmähkritiken, die er kurz zuvor im Knuffinger Tagblatt veröffentlicht hat, lassen erste Schlüsse auf den Täter zu.
Schlägt man das Buch auf, sind gleich mal einige Kurzinfos zu den Hauptakteuren zu finden. So auch zu Helga Schumann, der Assistentin des Polizeichefs. Sie ist es, die nicht nur Jojo fest im Griff hat – zumindest hat es den Anschein, denn dieser ominöse Polizeichef ist eher unsichtbar. Was da wohl dahinterstecken mag? Dabei drängt sich mir als versierte Krimi-Leserin sofort ein Verdacht auf, den ich hier aber nicht näher erläutern möchte. Viel eher bin ich gespannt, was diese Krimi-Reihe noch so alles zu bieten hat, denn ich bin schon im Knuffingen-Fieber. Nun, auch wenn der Chef gerade nicht greifbar ist, so ist es doch Buddha, der tierische Detektiv, der ganz brauchbare Fährtenleser, den die Schumann Jojo aufs Auge drückt. Als weitere polizeiliche Mitarbeiterin wäre da noch die ehemalige Rechtsmedizinerin Bohne mitsamt Olaf, ihrem knallgelben Gefährt, zu erwähnen. Und - persönlich sehr nahe sind Jojo einige Bewohner dieser Stadt, die allesamt ihre Leidenschaften pflegen.
Die Suche nach dem Mörder ist so spannend wie mysteriös. Wir lesen von einer Molekularküche, von Kinokarten und einem USB-Stick, von Lügen und geheimnisvollen schwarzen Blüten und von noch sehr viel mehr, auch führen Spuren ins Schloss Löwenstein. Die Zeit drängt, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, denn die Feier zu zwölfhundert Jahre Knuffingen steht an.
Auf das Miniatur Wunderland Hamburg bin ich in einer Talkshow aufmerksam geworden, als die Gründer, die Zwillingsbrüder Braun, davon erzählt haben. Und nun bin ich sozusagen mittendrin, folge den Ermittlungen, die viel Spürsinn erfordern. Der Fall an sich ist ganz schön verzwickt, es gibt so einige Verdächtige, die Indizien sprechen eine eindeutige Sprache. Die liebenswerten, zuweilen kauzig bis schrägen Figuren, der witzig-spritzige Unterton sowie die vielschichte, komplexe Story erzeugen viel Spannung.
Der Auftakt zu dieser Reihe ist gelungen, nun heißt es erst mal Abschied nehmen von Jojo Wunder und den anderen, die sich von diesem komplexen Fall in ihrem Miniatur-Knuffingen erholen dürfen. Bis zum nächsten Mal, ciao einstweilen.
Jo Fischler, der erstaunlich vielseitige Autor, hat mit seinem Kommissar Jojo Wunder und so etlichen in Knuffingen ansässigen Bewohnern einen Ort erschaffen, in dem es nicht immer friedlich zugeht, denn spätestens dann, als die Leiche des Journalisten Friedrich Frank gefunden wird, wird dies klar. Und selbstredend ist Kommissar Jojo Wunder sofort am Ermitteln. Er durchleuchtet das Leben des Toten, stößt auf so einige Ungereimtheiten und auch die Schmähkritiken, die er kurz zuvor im Knuffinger Tagblatt veröffentlicht hat, lassen erste Schlüsse auf den Täter zu.
Schlägt man das Buch auf, sind gleich mal einige Kurzinfos zu den Hauptakteuren zu finden. So auch zu Helga Schumann, der Assistentin des Polizeichefs. Sie ist es, die nicht nur Jojo fest im Griff hat – zumindest hat es den Anschein, denn dieser ominöse Polizeichef ist eher unsichtbar. Was da wohl dahinterstecken mag? Dabei drängt sich mir als versierte Krimi-Leserin sofort ein Verdacht auf, den ich hier aber nicht näher erläutern möchte. Viel eher bin ich gespannt, was diese Krimi-Reihe noch so alles zu bieten hat, denn ich bin schon im Knuffingen-Fieber. Nun, auch wenn der Chef gerade nicht greifbar ist, so ist es doch Buddha, der tierische Detektiv, der ganz brauchbare Fährtenleser, den die Schumann Jojo aufs Auge drückt. Als weitere polizeiliche Mitarbeiterin wäre da noch die ehemalige Rechtsmedizinerin Bohne mitsamt Olaf, ihrem knallgelben Gefährt, zu erwähnen. Und - persönlich sehr nahe sind Jojo einige Bewohner dieser Stadt, die allesamt ihre Leidenschaften pflegen.
Die Suche nach dem Mörder ist so spannend wie mysteriös. Wir lesen von einer Molekularküche, von Kinokarten und einem USB-Stick, von Lügen und geheimnisvollen schwarzen Blüten und von noch sehr viel mehr, auch führen Spuren ins Schloss Löwenstein. Die Zeit drängt, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, denn die Feier zu zwölfhundert Jahre Knuffingen steht an.
Auf das Miniatur Wunderland Hamburg bin ich in einer Talkshow aufmerksam geworden, als die Gründer, die Zwillingsbrüder Braun, davon erzählt haben. Und nun bin ich sozusagen mittendrin, folge den Ermittlungen, die viel Spürsinn erfordern. Der Fall an sich ist ganz schön verzwickt, es gibt so einige Verdächtige, die Indizien sprechen eine eindeutige Sprache. Die liebenswerten, zuweilen kauzig bis schrägen Figuren, der witzig-spritzige Unterton sowie die vielschichte, komplexe Story erzeugen viel Spannung.
Der Auftakt zu dieser Reihe ist gelungen, nun heißt es erst mal Abschied nehmen von Jojo Wunder und den anderen, die sich von diesem komplexen Fall in ihrem Miniatur-Knuffingen erholen dürfen. Bis zum nächsten Mal, ciao einstweilen.