Mörderisch gut unterhalten
Mit „Klein aber tot“ liefert Jo Fischer einen erfrischenden Kriminalroman ab, der eindrucksvoll beweist, dass packende Spannung keineswegs blutrünstige Exzesse braucht. Fischer setzt stattdessen voll und ganz auf lokales Kolorit aus dem Miniaturwunderland, eine gehörige Portion verqueren Humor und Charaktere, die man trotz all ihrer schrulligen Eigenheiten sofort ins Herz schließt.
Die vermeintliche Idylle wird jäh erschüttert, als ein unerwarteter Todesfall für mächtig Wirbel sorgt. Was zunächst wie ein tragisches Unglück erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen schnell als vielschichtiger Kriminalfall. Die Ermittlungen führen mitten hinein in ein dichtes Geflecht aus verschwiegenem Dorfklatsch, tief sitzenden alten Fehden und gut gehüteten Geheimnissen, bei denen schlussendlich fast jeder Beteiligte etwas zu verbergen scheint.
Besonders stark zeigt sich der Roman bei der Charakterzeichnung. Die Protagonisten glänzen mit ihren Ecken und Kanten, während die Dialoge die Handlung mit einer wunderbaren Leichtigkeit vorantreiben. Fischer hält dabei gekonnt die Waage zwischen amüsanten zwischenmenschlichen Verwicklungen und der schrittweisen Aufdeckung der Ereignisse, sodass echte Cozy-Crime-Atmosphäre entsteht. Der Fall lädt kontinuierlich zum Mitraten ein, und die Auflösung hält die eine oder andere gelungene Überraschung bereit, ohne dabei konstruiert zu wirken.
Unterm Strich ist „Klein aber tot“ ein gelungener Krimi für zwischendurch: leichtfüßig, spannend und mit viel Charme erzählt. Das Buch ist die perfekte Lektüre für einen entspannten Nachmittag auf der Couch oder für die nächsten Urlaubstage.
Die vermeintliche Idylle wird jäh erschüttert, als ein unerwarteter Todesfall für mächtig Wirbel sorgt. Was zunächst wie ein tragisches Unglück erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen schnell als vielschichtiger Kriminalfall. Die Ermittlungen führen mitten hinein in ein dichtes Geflecht aus verschwiegenem Dorfklatsch, tief sitzenden alten Fehden und gut gehüteten Geheimnissen, bei denen schlussendlich fast jeder Beteiligte etwas zu verbergen scheint.
Besonders stark zeigt sich der Roman bei der Charakterzeichnung. Die Protagonisten glänzen mit ihren Ecken und Kanten, während die Dialoge die Handlung mit einer wunderbaren Leichtigkeit vorantreiben. Fischer hält dabei gekonnt die Waage zwischen amüsanten zwischenmenschlichen Verwicklungen und der schrittweisen Aufdeckung der Ereignisse, sodass echte Cozy-Crime-Atmosphäre entsteht. Der Fall lädt kontinuierlich zum Mitraten ein, und die Auflösung hält die eine oder andere gelungene Überraschung bereit, ohne dabei konstruiert zu wirken.
Unterm Strich ist „Klein aber tot“ ein gelungener Krimi für zwischendurch: leichtfüßig, spannend und mit viel Charme erzählt. Das Buch ist die perfekte Lektüre für einen entspannten Nachmittag auf der Couch oder für die nächsten Urlaubstage.