Mord im Miniaturwunderland – skurril, charmant und überraschend spannend
Allein die Idee hat mich sofort abgeholt: ein Krimi, der in einer Miniaturstadt spielt – und zwar so, als wäre sie eine echte Welt. Genau dieses Konzept macht „Klein aber tot“ zu etwas ganz Besonderem.
Knuffingen wirkt auf den ersten Blick wie ein idyllischer Ort, in dem jeder jeden kennt. Doch schnell merkt man: Hinter der heilen Fassade brodelt es ordentlich. Als ein ziemlich unbeliebter Journalist tot aufgefunden wird, geht’s los – und plötzlich hat gefühlt die halbe Stadt ein Motiv.
Kommissar Jojo Wunder ist dabei ein echt gelungener Protagonist. Ein bisschen chaotisch, sehr menschlich und vor allem jemand, der nicht nur den Fall, sondern auch sein eigenes Umfeld im Griff behalten muss. Dass ausgerechnet Menschen aus seinem näheren Kreis unter Verdacht geraten, bringt zusätzlich Spannung rein und macht das Ganze persönlicher.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist der Humor. Der zieht sich durch die ganze Geschichte, ohne den Krimi-Aspekt kaputtzumachen. Im Gegenteil: Diese leicht schrägen Figuren, die kleinen Alltagsbeobachtungen und der liebevoll überzeichnete Mikrokosmos von Knuffingen sorgen dafür, dass man beim Lesen immer wieder schmunzeln muss. Die Leseprobe zeigt schon, wie detailreich und lebendig diese Welt aufgebaut ist – man hat direkt Bilder im Kopf.
Trotzdem kommt die Spannung nicht zu kurz. Der Fall ist knifflig genug, um dranzubleiben, und gerade durch die vielen möglichen Verdächtigen bleibt es bis zum Schluss interessant.
Ein kleiner Kritikpunkt: Manchmal verliert sich die Geschichte ein bisschen in ihren skurrilen Details – das ist zwar unterhaltsam, nimmt aber hin und wieder etwas Tempo raus.
Unterm Strich aber ein origineller Krimi, der sich angenehm von der Masse abhebt und mit viel Charme daherkommt.
Knuffingen wirkt auf den ersten Blick wie ein idyllischer Ort, in dem jeder jeden kennt. Doch schnell merkt man: Hinter der heilen Fassade brodelt es ordentlich. Als ein ziemlich unbeliebter Journalist tot aufgefunden wird, geht’s los – und plötzlich hat gefühlt die halbe Stadt ein Motiv.
Kommissar Jojo Wunder ist dabei ein echt gelungener Protagonist. Ein bisschen chaotisch, sehr menschlich und vor allem jemand, der nicht nur den Fall, sondern auch sein eigenes Umfeld im Griff behalten muss. Dass ausgerechnet Menschen aus seinem näheren Kreis unter Verdacht geraten, bringt zusätzlich Spannung rein und macht das Ganze persönlicher.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist der Humor. Der zieht sich durch die ganze Geschichte, ohne den Krimi-Aspekt kaputtzumachen. Im Gegenteil: Diese leicht schrägen Figuren, die kleinen Alltagsbeobachtungen und der liebevoll überzeichnete Mikrokosmos von Knuffingen sorgen dafür, dass man beim Lesen immer wieder schmunzeln muss. Die Leseprobe zeigt schon, wie detailreich und lebendig diese Welt aufgebaut ist – man hat direkt Bilder im Kopf.
Trotzdem kommt die Spannung nicht zu kurz. Der Fall ist knifflig genug, um dranzubleiben, und gerade durch die vielen möglichen Verdächtigen bleibt es bis zum Schluss interessant.
Ein kleiner Kritikpunkt: Manchmal verliert sich die Geschichte ein bisschen in ihren skurrilen Details – das ist zwar unterhaltsam, nimmt aber hin und wieder etwas Tempo raus.
Unterm Strich aber ein origineller Krimi, der sich angenehm von der Masse abhebt und mit viel Charme daherkommt.