Schrullige Charakter in Miniaturperspektive
Schrullige Charaktere treffen in einer Welt in Miniaturperspektive aufeinander. Mit einem Blick wie aus der Sicht des Riesen Gulliver werden die lesenden Personen Zeugen eines Verbrechens, das die heile Welt von Knuffingen erschüttert.
Jojo Wunder ist ein Kommissar, der versucht, in seiner Heimat für Gerechtigkeit zu sorgen. Das enge Verhältnis zu seinen Eltern und den Bewohnern der Stadt ist für ihn Fluch und Segen zugleich. Er offenbart einige persönliche Unsicherheiten, dabei will er doch nur helfen.
Sehr skurril sind die einzelnen Charaktere in den Roman eingebettet. Da gibt es schrullige, aber auch sehr sonderbare Figuren wie zum Beispiel seinen besten Freund Ecki, der Modelleisenbahnen liebt, oder seine Mutter, die mit ihrer Küche mehr verheiratet ist als mit ihrem Mann.
Für mich hat der Autor die Welt des Miniaturwunderlandes, im Speziellen Knuffingen, sehr gut dargestellt. Da ich selbst schon viermal Besucher des Miniaturwunderlandes in Hamburg war, hatte ich die mir vorgestellte Welt sehr gut vor Augen. Er hat die Geschichte aus der Sicht von oben geschrieben, ohne dass einmal erwähnt wird, dass es sich um das Miniaturwunderland handelt. Knuffingen agiert als eigenständiger Ort in der Jetztwelt mit vielen süffisanten Passagen und Eindrücken, die im aktuellen Miniaturwunderland verankert sind.
Ein sehr humorvoller und angenehmer Schreibstil sorgt für einen regelrechten Lesesog, und die Story lässt sich einfach sehr gut lesen. Kurze Kapitel sorgen zusätzlich für ein sehr ausgewogenes und übersichtliches Leseerlebnis.
Der Kriminalfall ist gut konstruiert, war mir an manchen Stellen aber etwas zu oberflächlich in die Geschichte eingebaut. Ich hätte mir noch etwas mehr Ermittlungstiefe gewünscht, aber das ist meine persönliche Meinung.
Es verbleibt ein positiver Leseeindruck mit vielen Cozy-Elementen und schrulligen Charakteren, der mich in Summe überzeugt hat. Ich hoffe, dass ich noch einmal einen Fall aus Knuffingen lesen darf.
Jojo Wunder ist ein Kommissar, der versucht, in seiner Heimat für Gerechtigkeit zu sorgen. Das enge Verhältnis zu seinen Eltern und den Bewohnern der Stadt ist für ihn Fluch und Segen zugleich. Er offenbart einige persönliche Unsicherheiten, dabei will er doch nur helfen.
Sehr skurril sind die einzelnen Charaktere in den Roman eingebettet. Da gibt es schrullige, aber auch sehr sonderbare Figuren wie zum Beispiel seinen besten Freund Ecki, der Modelleisenbahnen liebt, oder seine Mutter, die mit ihrer Küche mehr verheiratet ist als mit ihrem Mann.
Für mich hat der Autor die Welt des Miniaturwunderlandes, im Speziellen Knuffingen, sehr gut dargestellt. Da ich selbst schon viermal Besucher des Miniaturwunderlandes in Hamburg war, hatte ich die mir vorgestellte Welt sehr gut vor Augen. Er hat die Geschichte aus der Sicht von oben geschrieben, ohne dass einmal erwähnt wird, dass es sich um das Miniaturwunderland handelt. Knuffingen agiert als eigenständiger Ort in der Jetztwelt mit vielen süffisanten Passagen und Eindrücken, die im aktuellen Miniaturwunderland verankert sind.
Ein sehr humorvoller und angenehmer Schreibstil sorgt für einen regelrechten Lesesog, und die Story lässt sich einfach sehr gut lesen. Kurze Kapitel sorgen zusätzlich für ein sehr ausgewogenes und übersichtliches Leseerlebnis.
Der Kriminalfall ist gut konstruiert, war mir an manchen Stellen aber etwas zu oberflächlich in die Geschichte eingebaut. Ich hätte mir noch etwas mehr Ermittlungstiefe gewünscht, aber das ist meine persönliche Meinung.
Es verbleibt ein positiver Leseeindruck mit vielen Cozy-Elementen und schrulligen Charakteren, der mich in Summe überzeugt hat. Ich hoffe, dass ich noch einmal einen Fall aus Knuffingen lesen darf.