unglaubwürdig
„Klein aber Tot“ von Jo Fischler konnte mich leider nur teilweise überzeugen. Die Grundidee mit der Miniaturstadt als Schauplatz klingt zunächst originell und verspricht eine besondere Atmosphäre. Allerdings spielt dieser Aspekt in der eigentlichen Handlung kaum eine Rolle. Über weite Strecken könnte die Geschichte genauso gut in jeder beliebigen Kleinstadt angesiedelt sein, ohne dass sich viel ändern würde. Die Miniaturstadt bleibt eher Kulisse als ein prägendes Element des Romans.
Auch die Ermittlungsarbeit wirkt etwas unausgewogen. Es gibt praktisch nur einen Polizisten, der sich um den Fall kümmert, was auf Dauer wenig glaubwürdig erscheint und den Möglichkeiten für interessante Dynamiken zwischen den Figuren Grenzen setzt. Dadurch wirkt vieles recht eindimensional.
Ein weiteres Problem ist die fehlende Spannung. Zwar entwickelt sich der Fall Schritt für Schritt, doch echte Höhepunkte oder überraschende Wendungen bleiben weitgehend aus. Die Handlung plätschert eher vor sich hin, ohne dass ein richtiger Sog entsteht oder man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.
Positiv sind der flüssige Schreibstil und einige sympathische Figuren. Insgesamt bleibt „Klein aber Tot“ jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück und bietet solide, aber wenig aufregende Krimiunterhaltung. Für Fans leichter Regionalkrimis durchaus lesbar, aber kein Titel, der lange im Gedächtnis bleibt.
Auch die Ermittlungsarbeit wirkt etwas unausgewogen. Es gibt praktisch nur einen Polizisten, der sich um den Fall kümmert, was auf Dauer wenig glaubwürdig erscheint und den Möglichkeiten für interessante Dynamiken zwischen den Figuren Grenzen setzt. Dadurch wirkt vieles recht eindimensional.
Ein weiteres Problem ist die fehlende Spannung. Zwar entwickelt sich der Fall Schritt für Schritt, doch echte Höhepunkte oder überraschende Wendungen bleiben weitgehend aus. Die Handlung plätschert eher vor sich hin, ohne dass ein richtiger Sog entsteht oder man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.
Positiv sind der flüssige Schreibstil und einige sympathische Figuren. Insgesamt bleibt „Klein aber Tot“ jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück und bietet solide, aber wenig aufregende Krimiunterhaltung. Für Fans leichter Regionalkrimis durchaus lesbar, aber kein Titel, der lange im Gedächtnis bleibt.