Willkommen in Knuffingen!
Wer bei diesem Krimi, der Auftakt einer neuen Krimireihe von Jo(e) Fischler ist, beim Ortsnamen Knuffingen sofort an das Miniaturwunderland Hamburg denkt, liegt richtig.
Im eigenartigen Mikrokosmos von Knuffingen wird Friedrich Frank, der höchst unbeliebte Schreiberling im Stiles eines Krawallblattes, ermordet. Kommissar JoJo Wunder muss neben diesem Mord auch eine Reihe von Brandstiftungen lösen. Allerdings ist er dabei auf sich alleine gestellt. Seine Dienststelle besteht nur aus ihm und Helga, seiner ehemaligen Lehrerin, sowie dem Bernhardiner Buddha. Sein Vorgesetzter glänzt durch ständige Abwesenheit, was nicht nur bei JoJo die Frage aufwirft, ob es den überhaupt gibt, oder ob sich nicht die Furcht einflößende Helga ein Amt anmaßt, zumal JoJo ständig Zettel mit Anweisungen auf seinem, zugegeben chaotischen Schreibtisch vorfindet.
Recht schnell geraten alle jene unter Verdacht, die Frank in seiner Kolumne verspottet und verunglimpft hat. Darunter sind neben dem Bürgermeister und der Gräfin, auch Blumenhändlerin Liora Märklin (ja, sowie die Modelleisenbahn) und JoJos Mutter.
Bei seinen Ermittlungen auf denen er von Buddha begleitet wird, stößt JoJo auf einige Geheimnisse, die man unentdeckt haben will. Wird es ihm gelingen, den Täter auszuforschen?
Meine Meinung:
Ich kenne Jo(e) Fischler schon von seinen anderen Krimi-Reihen wie Arno Bussi und Veilchen Mauser, weshalb ich mich über die originellen Nachnamen bestens amüsiert habe. Schmunzeln musste ich auch über die Ärztin, die JoJo immer mit „Wunder, oh Wunder“ begrüßt und einen quietschgelben Volvo-Kombi fährt, der auf der Rückseite des Covers abgebildet ist. Apropos Cover, wer genau hinsieht, wird entdecken, dass hier Figuren und Szenen aus dem Miniaturwunderland zu sehen sind.
Jo(e) Fischler erzählt diese Geschichte in seinem gewohnt lockeren Schreibstil und sorgt für kurzweilige Unterhaltung. Allerdings kann dieser Reihenauftakt nicht ganz mit seinen früheren Krimis mithalten. Mir fehlen als Wienerin die Seitenhiebe auf Österreichs Innenpolitik ein bisschen. Knuffingen wirkt auf mit ein wenig steril, wie frisch aus dem 3D-Drucker.
Fazit:
„Klein aber tot“ ist ein origineller Krimi, dem ich gerne 4 Sterne gebe.
Im eigenartigen Mikrokosmos von Knuffingen wird Friedrich Frank, der höchst unbeliebte Schreiberling im Stiles eines Krawallblattes, ermordet. Kommissar JoJo Wunder muss neben diesem Mord auch eine Reihe von Brandstiftungen lösen. Allerdings ist er dabei auf sich alleine gestellt. Seine Dienststelle besteht nur aus ihm und Helga, seiner ehemaligen Lehrerin, sowie dem Bernhardiner Buddha. Sein Vorgesetzter glänzt durch ständige Abwesenheit, was nicht nur bei JoJo die Frage aufwirft, ob es den überhaupt gibt, oder ob sich nicht die Furcht einflößende Helga ein Amt anmaßt, zumal JoJo ständig Zettel mit Anweisungen auf seinem, zugegeben chaotischen Schreibtisch vorfindet.
Recht schnell geraten alle jene unter Verdacht, die Frank in seiner Kolumne verspottet und verunglimpft hat. Darunter sind neben dem Bürgermeister und der Gräfin, auch Blumenhändlerin Liora Märklin (ja, sowie die Modelleisenbahn) und JoJos Mutter.
Bei seinen Ermittlungen auf denen er von Buddha begleitet wird, stößt JoJo auf einige Geheimnisse, die man unentdeckt haben will. Wird es ihm gelingen, den Täter auszuforschen?
Meine Meinung:
Ich kenne Jo(e) Fischler schon von seinen anderen Krimi-Reihen wie Arno Bussi und Veilchen Mauser, weshalb ich mich über die originellen Nachnamen bestens amüsiert habe. Schmunzeln musste ich auch über die Ärztin, die JoJo immer mit „Wunder, oh Wunder“ begrüßt und einen quietschgelben Volvo-Kombi fährt, der auf der Rückseite des Covers abgebildet ist. Apropos Cover, wer genau hinsieht, wird entdecken, dass hier Figuren und Szenen aus dem Miniaturwunderland zu sehen sind.
Jo(e) Fischler erzählt diese Geschichte in seinem gewohnt lockeren Schreibstil und sorgt für kurzweilige Unterhaltung. Allerdings kann dieser Reihenauftakt nicht ganz mit seinen früheren Krimis mithalten. Mir fehlen als Wienerin die Seitenhiebe auf Österreichs Innenpolitik ein bisschen. Knuffingen wirkt auf mit ein wenig steril, wie frisch aus dem 3D-Drucker.
Fazit:
„Klein aber tot“ ist ein origineller Krimi, dem ich gerne 4 Sterne gebe.