Der Mensch hinter dem Mythos
Kleopatra – Roman einer Königin ist ein eindrucksvoller, emotional erzählter Roman über eine der faszinierendsten Frauen der Geschichte. Saara El-Arifi lässt Kleopatra selbst zu Wort kommen und verleiht der legendären Herrscherin damit eine starke, sehr persönliche Stimme. So entsteht kein trockenes Geschichtsbuch, sondern ein mitreißendes Porträt einer jungen Frau, die viel zu früh lernen muss, Macht zu behaupten, Entscheidungen zu treffen und ihren eigenen Weg in einer von Männern dominierten Welt zu gehen.
Besonders gelungen fand ich die Darstellung von Kleopatra als Pharaonin, Ehefrau und Mutter, ohne sie auf nur eine dieser Rollen zu reduzieren. Der Roman zeigt ihre Stärke, ihren Ehrgeiz und ihre Verletzlichkeit gleichermaßen und macht deutlich, welchen enormen Druck sie schon mit 19 Jahren tragen musste.
Das schlichte, aber sehr wirkungsvolle Cover verdient ebenfalls eine Erwähnung. Kleopatra wird von hinten gezeigt, was ihre geheimnisvolle Aura unterstreicht und perfekt zur Erzählweise passt, die mehr auf Gefühl und Charakter als auf reine Fakten setzt.
Natürlich ist der Roman historisch nicht immer ganz korrekt. Das fällt auf, stört jedoch kaum, denn der Anspruch liegt klar auf einer literarischen Interpretation ihres Lebens und nicht auf einer wissenschaftlich exakten Biografie. Wer sich darauf einlässt, bekommt eine kraftvolle, atmosphärische Geschichte über Macht, Liebe und Selbstbestimmung.
Ein sehr lesenswerter Roman für alle, die historische Stoffe mögen, dabei aber Wert auf starke Frauenfiguren und emotionale Tiefe legen.
Besonders gelungen fand ich die Darstellung von Kleopatra als Pharaonin, Ehefrau und Mutter, ohne sie auf nur eine dieser Rollen zu reduzieren. Der Roman zeigt ihre Stärke, ihren Ehrgeiz und ihre Verletzlichkeit gleichermaßen und macht deutlich, welchen enormen Druck sie schon mit 19 Jahren tragen musste.
Das schlichte, aber sehr wirkungsvolle Cover verdient ebenfalls eine Erwähnung. Kleopatra wird von hinten gezeigt, was ihre geheimnisvolle Aura unterstreicht und perfekt zur Erzählweise passt, die mehr auf Gefühl und Charakter als auf reine Fakten setzt.
Natürlich ist der Roman historisch nicht immer ganz korrekt. Das fällt auf, stört jedoch kaum, denn der Anspruch liegt klar auf einer literarischen Interpretation ihres Lebens und nicht auf einer wissenschaftlich exakten Biografie. Wer sich darauf einlässt, bekommt eine kraftvolle, atmosphärische Geschichte über Macht, Liebe und Selbstbestimmung.
Ein sehr lesenswerter Roman für alle, die historische Stoffe mögen, dabei aber Wert auf starke Frauenfiguren und emotionale Tiefe legen.