Ein Spiel, das keiner gewinnen kan

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
nadjadn Avatar

Von

Die Leseprobe von Komm spielen hat mich sofort gepackt, weil sie eine scheinbar ruhige, fast idyllische Ausgangssituation mit einer unterschwelligen Bedrohung verbindet. Der Umzug in eine kleine, ruhige Stadt wirkt zunächst wie ein Neuanfang, doch schon früh bekommt man das Gefühl, dass hinter dieser Fassade etwas nicht stimmt. Genau dieses langsame Kippen der Stimmung fand ich besonders gelungen.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und schafft es, Spannung aufzubauen, ohne zu übertreiben. Statt direkt mit Action zu starten, entwickelt sich die Geschichte eher schleichend, durch kleine, beunruhigende Ereignisse, die sich nach und nach verdichten. Dadurch entsteht eine konstante Anspannung, die mich beim Lesen nicht losgelassen hat.

Die Protagonistin wirkt glaubwürdig und nahbar, vor allem durch ihre Rolle als Mutter. Ihre Sorgen um ihren Sohn machen die Situation emotional greifbar und verstärken die Bedrohung noch zusätzlich. Man kann sich gut in ihre Lage hineinversetzen und beginnt schnell, selbst misstrauisch zu werden.

Ich erwarte eine spannende Mischung aus Thriller und psychologischer Spannung, bei der sich die Ereignisse immer weiter zuspitzen und dunkle Geheimnisse ans Licht kommen. Die Leseprobe hat auf jeden Fall dafür gesorgt, dass ich unbedingt weiterlesen möchte, um herauszufinden, was wirklich hinter diesem scheinbar perfekten Ort steckt.