Ich will mitspielen!
Cover & Gestaltung
Das Cover ist der Wahnsinn, es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Dieses alte Haus, das fast komplett im Dunkeln liegt, während der Himmel oben drüber in diesem bedrohlichen, giftigen Rot leuchtet, das wirkt extrem beklemmend. Aber das Detail, das mir am meisten Gänsehaut macht, sind die Fenster im Obergeschoss. Sie leuchten rot, als würde das Haus einen direkt anstarren. Es sieht absolut nicht einladend aus, eher wie ein Ort, an den man geht, wenn man nicht mehr zurückkehren will. Der Titel "Komm spielen" verstärkt das Gefühl nur noch. Es klingt wie eine Aufforderung, der man besser nicht nachkommt.
Schreibstil & Atmosphäre
Ich liebe es, wie Barclay schreibt, er kommt so schnell auf den Punkt und schafft es trotzdem, sofort Bilder im Kopf zu erzeugen. Die Atmosphäre im Prolog bei dem kleinen Jeremy war erst so richtig deprimierend, diese typische kindliche Enttäuschung, wenn die PlayStation fehlt und stattdessen eine alte Eisenbahn im Karton liegt. Aber dann schlägt die Stimmung so subtil um. Dieses "Kribbeln", das Jeremy spürt, als er die Waggons berührt, obwohl kein Strom fließt, das hat mich richtig nervös gemacht. Man spürt, dass mit diesem Spielzeug etwas ganz und gar nicht stimmt, besonders wenn man liest, dass der Vorbesitzer aus Lucknow kommt, wo offenbar etwas Schreckliches passiert ist. Der Kontrast zwischen der unschuldigen Kinderszene und diesem unterschwelligen Horror ist brillant.
Charaktere & Erwartungen
Jeremy tut mir irgendwie leid, er wirkt wie ein typischer kleiner Bruder, der von seiner Schwester Glynis (die ja echt eine kleine Hexe ist) ziemlich drangsaliert wird. Aber am meisten hat mich Annie Blunt fasziniert. Eine erfolgreiche Kinderbuchautorin, die völlig am Ende ist, weil ein Kind wegen ihrer Geschichten gestorben ist. Das ist so ein heftiges Thema. Ich erwarte von der Geschichte, dass sich diese beiden Stränge, die Eisenbahn mit ihrer düsteren Vergangenheit und Annies Trauma, irgendwie auf fatale Weise kreuzen. Ich habe das Gefühl, dass Pierce der Pinguin und diese alte Dampflok noch eine ganz dunkle Rolle spielen werden.
Warum ich weiterlesen möchte
Ich muss unbedingt wissen, was es mit dieser Eisenbahn auf sich hat.
Hat die Lok Jeremy wirklich zugezwinkert?
Und was ist in Lucknow passiert?
Barclay hat so viele Brotkrumen gestreut, der tragische Tod von Johns Frau durch einen Stromschlag, der Junge Evan, der "fliegen" wollte, ich bin jetzt schon total im Detektivmodus. Ich möchte unbedingt dabei sein, wenn sich das Puzzle zusammensetzt.
Das Cover ist der Wahnsinn, es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Dieses alte Haus, das fast komplett im Dunkeln liegt, während der Himmel oben drüber in diesem bedrohlichen, giftigen Rot leuchtet, das wirkt extrem beklemmend. Aber das Detail, das mir am meisten Gänsehaut macht, sind die Fenster im Obergeschoss. Sie leuchten rot, als würde das Haus einen direkt anstarren. Es sieht absolut nicht einladend aus, eher wie ein Ort, an den man geht, wenn man nicht mehr zurückkehren will. Der Titel "Komm spielen" verstärkt das Gefühl nur noch. Es klingt wie eine Aufforderung, der man besser nicht nachkommt.
Schreibstil & Atmosphäre
Ich liebe es, wie Barclay schreibt, er kommt so schnell auf den Punkt und schafft es trotzdem, sofort Bilder im Kopf zu erzeugen. Die Atmosphäre im Prolog bei dem kleinen Jeremy war erst so richtig deprimierend, diese typische kindliche Enttäuschung, wenn die PlayStation fehlt und stattdessen eine alte Eisenbahn im Karton liegt. Aber dann schlägt die Stimmung so subtil um. Dieses "Kribbeln", das Jeremy spürt, als er die Waggons berührt, obwohl kein Strom fließt, das hat mich richtig nervös gemacht. Man spürt, dass mit diesem Spielzeug etwas ganz und gar nicht stimmt, besonders wenn man liest, dass der Vorbesitzer aus Lucknow kommt, wo offenbar etwas Schreckliches passiert ist. Der Kontrast zwischen der unschuldigen Kinderszene und diesem unterschwelligen Horror ist brillant.
Charaktere & Erwartungen
Jeremy tut mir irgendwie leid, er wirkt wie ein typischer kleiner Bruder, der von seiner Schwester Glynis (die ja echt eine kleine Hexe ist) ziemlich drangsaliert wird. Aber am meisten hat mich Annie Blunt fasziniert. Eine erfolgreiche Kinderbuchautorin, die völlig am Ende ist, weil ein Kind wegen ihrer Geschichten gestorben ist. Das ist so ein heftiges Thema. Ich erwarte von der Geschichte, dass sich diese beiden Stränge, die Eisenbahn mit ihrer düsteren Vergangenheit und Annies Trauma, irgendwie auf fatale Weise kreuzen. Ich habe das Gefühl, dass Pierce der Pinguin und diese alte Dampflok noch eine ganz dunkle Rolle spielen werden.
Warum ich weiterlesen möchte
Ich muss unbedingt wissen, was es mit dieser Eisenbahn auf sich hat.
Hat die Lok Jeremy wirklich zugezwinkert?
Und was ist in Lucknow passiert?
Barclay hat so viele Brotkrumen gestreut, der tragische Tod von Johns Frau durch einen Stromschlag, der Junge Evan, der "fliegen" wollte, ich bin jetzt schon total im Detektivmodus. Ich möchte unbedingt dabei sein, wenn sich das Puzzle zusammensetzt.