Spannend und atmosphärisch mit vielen offenen Fragen

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Das Cover von „Komm spielen“ von Linwood Barclay wirkt schon auf den ersten Blick düster und bedrohlich. Die dunklen Farben und das unheimliche Haus erzeugen sofort eine beklemmende Stimmung und passen perfekt zu einem Thriller, bei dem man ahnt, dass hinter der Fassade nichts Gutes lauert.

Auch die Leseprobe hat diesen Eindruck bestätigt: Der Einstieg mit der scheinbar harmlosen Weihnachtsszene kippt schnell ins Unheimliche. Besonders die alte Spielzeugeisenbahn sorgt für eine gruselige, fast übernatürlich wirkende Atmosphäre, die sofort Spannung aufbaut. Das „Kribbeln“ und die Ereignisse rund um Jeremy lassen viele Fragen offen und machen neugierig.

Im zweiten Teil lernen wir Annie kennen, deren Geschichte emotional und geheimnisvoll zugleich wirkt. Ihre Vergangenheit ist nur angedeutet, aber die Schuldgefühle und Andeutungen machen klar, dass hier noch einiges aufgedeckt wird.

Insgesamt ist der Eindruck sehr fesselnd: eine düstere Grundstimmung, ein starker Spannungsaufbau und viele offene Fragen. Das Buch verspricht einen packenden Thriller, den man kaum aus der Hand legen will.