Verlust der Privatsphäre
Die Leseprobe zu „Komm spielen“ beginnt überraschend ruhig und fast schon märchenhaft, was für einen Thriller von Linwood Barclay ein interessanter Kontrast ist. Wir lernen Annie kennen, die eher zufällig zur gefeierten Kinderbuchautorin wird. Die Geschichte ihres Pinguins „Pierce“, der eigentlich nur als Trost für ihren Sohn gedacht war, entwickelt sich zum weltweiten Phänomen. Barclay beschreibt diesen plötzlichen Aufstieg und den damit einhergehenden Verlust der Privatsphäre sehr nachvollziehbar.
Besonders gut hat mir die psychologische Komponente gefallen: Der Moment, in dem der Erfolg kippt und Annie merkt, dass sie nicht mehr die Kontrolle über ihr Leben hat. Die Szene in der „Today-Show“ verdeutlicht, wie schnell man in der modernen Medienwelt zur öffentlichen Person wird, ob man will oder nicht. Man spürt förmlich, wie sich die Schlinge aus Erwartungen, Merchandising-Angeboten und der ständigen Beobachtung durch Fremde zuzieht.
Der Schreibstil ist, wie von Barclay gewohnt, sehr flüssig und nah an den Charakteren. Er schafft es, eine alltägliche Situation – den Erfolg eines kreativen Projekts – so zu unterfüttern, dass man als Leser bereits auf den ersten Seiten auf das Unheil wartet, das im Klappentext angedeutet wird. Die Bodenständigkeit von Annie und ihrem Mann John macht sie sofort sympathisch, was die drohende Gefahr umso greifbarer erscheinen lässt.
Diese Leseprobe ist ein cleverer Aufbau für einen psychologischen Thriller. Sie nimmt sich Zeit für die Charakterentwicklung, bevor das „Spiel“, auf das der Titel anspielt, vermutlich blutiger Ernst wird. Ich bin sehr gespannt, wie Annie mit den Schattenseiten ihres Ruhms umgehen wird und wer hinter der anonymen Bedrohung steckt.
Besonders gut hat mir die psychologische Komponente gefallen: Der Moment, in dem der Erfolg kippt und Annie merkt, dass sie nicht mehr die Kontrolle über ihr Leben hat. Die Szene in der „Today-Show“ verdeutlicht, wie schnell man in der modernen Medienwelt zur öffentlichen Person wird, ob man will oder nicht. Man spürt förmlich, wie sich die Schlinge aus Erwartungen, Merchandising-Angeboten und der ständigen Beobachtung durch Fremde zuzieht.
Der Schreibstil ist, wie von Barclay gewohnt, sehr flüssig und nah an den Charakteren. Er schafft es, eine alltägliche Situation – den Erfolg eines kreativen Projekts – so zu unterfüttern, dass man als Leser bereits auf den ersten Seiten auf das Unheil wartet, das im Klappentext angedeutet wird. Die Bodenständigkeit von Annie und ihrem Mann John macht sie sofort sympathisch, was die drohende Gefahr umso greifbarer erscheinen lässt.
Diese Leseprobe ist ein cleverer Aufbau für einen psychologischen Thriller. Sie nimmt sich Zeit für die Charakterentwicklung, bevor das „Spiel“, auf das der Titel anspielt, vermutlich blutiger Ernst wird. Ich bin sehr gespannt, wie Annie mit den Schattenseiten ihres Ruhms umgehen wird und wer hinter der anonymen Bedrohung steckt.