Wow! So mag ich Thriller!

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Schon der Epilog ist umwerfend! Fängt so harmlos an und endet mit diesem nicht zu erwartenden Knaller! Thriller meets Horror, ganz wie bei Stephen King in seinen Glanzzeiten!

Dass es dann so harmlos weitergeht, führt heftig aufs Glatteis, denn es blitzen deutlich Stellen durch, die ahnen lassen, dass es heftig kommt. Das fesselt und macht Appetit auf den Rest des Buches.

Sowohl Jeremy, Glynis, deren Vater (von der Mutter bekommt man wenig mit) im Prologbund damit in 2001, als auch Annie, Finnegan und John in der (vermutlichen) Gegenwart sind klar gezeichnet, sodass man sie beim Lesen quasi direkt vor sich sieht.

Das Cover stimmt mit den Farben und dem rot erleuchteten Fenster im ansonsten dunklen Haus perfekt auf gruselige Unterhaltung ein. Ebenso der weiße Titel, der aussieht, als wären darin alte Blutspuren zu sehen!

Ich denke, dass Linwood Barclay das beklemmende Gefühl beim Leser bis zum Ende aufrecht erhalten kann. Grund genug, weiterlesen zu wollen!