Der Traum von der Modelleisenbahn

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gärtnerin Avatar

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"Komm spielen" von Linwood Barclay ist für mich der erste Thriller von diesem Autor. Schon nach den ersten Kapiteln hat er mich sehr an meinen absoluten Lieblings-Autor Stephen King erinnert. In meinen Augen großartig, nicht jeder wird dieses leicht übernatürliche, mysteriöse lieben. Die Erzählweise ist hier langsam, nicht so ausufernd wie bei King, aber schön gemächlich in der Spannung ansteigend. Jede Figur und jeder Ort wird gut beschrieben und aufgebaut.
Es gibt mehrere Zeiten und Personen, die Kapitel wechseln schnell durch, sehr schnell ergibt das alles dann aber einen Sinn.
Annie hat eine schwere Zeit hinter sich, eine berufliche Katastrophe und den Verlust ihres Mannes. So nimmt sie ihren Sohn Charlie und eine Auszeit auf dem Land.
Edwin vertreibt Modelleisenbahnen, aber er gibt jeder davon etwas ganz besonderes mit.
Viel dreht sich hier um diese Eisenbahnen und die verschiedenen Personen, die sie erwerben und mit ihnen spielen und was mit ihnen geschehen ist.
Mich hat das Buch von Beginn an in den Bann gezogen und ich habe es fast am Stück lesen müssen. Hier gibt es nicht nur Spannung, sondern auch leichte Ansätze von Horror und Mystery. Mir würde gefallen, wenn der Autor noch mehr in diese Richtung schreibt.