Großartig, spannend, außergewöhnlich!
Annie will sich mit ihrem Sohn Charlie eine Weile im weit von NY entfernten Castle Creek von den Ereignissen des letzten Jahres erholen. Zunächst kommen beide langsam zur Ruhe, doch dann fallen Annie seltsame Unfälle auf, die sie nicht für Zufall halten kann. Da gerät Charlie in Gefahr und Annie bleibt keine andere Wahl, als zu handeln.
Man kann gar nicht anders, man wird schnell an Stephen Kings Werke erinnert, am deutlichsten wohl an Needful Things, also In einer kleinen Stadt. Dennoch hat man nicht das Gefühl, einer Nachahmung begegnet zu sein. Linwood Barclay erzählt seine ganz eigene Story und das so großartig, dass sich der Meister selbst daran eine Scheibe abschneiden kann!
Alles fängt ganz harmlos, fast schon langweilig und dröge, an. Doch urplötzlich ist man mitten in einem grausamen und beängstigenden Szenario gefangen und kommt nicht wieder raus. Aufhören zu lesen geht schon mal gar nicht, das Kopfkino spielt verrückt und ob man will oder nicht, kriecht die Angst den Rücken hoch. Dabei ist der Erzählstil im krassen Gegensatz dazu fast so, als würde man ein Märchen lesen. Dies hat den Effekt, dass die ganzen Emotionen noch verstärkt werden. Das ist große Erzählkunst!
Wie King schafft Barclay problemlos Figuren und Orte, die man mag, die man klar und deutlich vor Augen hat, die sympathisch und ein wenig skurril sind, aber auch ein paar wenige mittendrin, die man fürchtet. Auch hat er wie King die Eigenart, Kapitel mit einem Paukenschlag zu beenden, der Angst vor dem nächsten Kapitel macht. Ganz witzig auch die direkte Anspielung auf Stephen King und sein Werk Christine, fast noch schöner sind die subtilen Hinweise und Parallelen.
Die einzelnen Erzählstränge bilden Fäden, die sich wie von selbst zu einem dichten Teppich verweben und so gut passen, dass man kaum fassen kann, es hier mit einer erdachten Story zu tun zu haben. Trotz der übernatürlichen und schrecklichen Dinge, die immer wieder geschehen, wirkt (fast) alles extrem real, realistisch und möglich.
Die Wendungen kommen vielleicht nicht total überraschend, aber im richtigen Moment und sind bestens eingefädelt. Mir hat der Showdown extrem gut gefallen. Ich habe gleichzeitig den Atem angehalten und regelrecht gefeiert. Dass Linwood noch ein paar i-Tüpfelchen ganz zum Schluss hinzugefügt hat, lässt einzig und allein eine Wertung von den vollen fünf Sternen zu. Ich liebe dieses Buch!
Anne Düe ist eine großartige Sprecherin, die genau das richtige Tempo anschlägt. Mir persönlich hätte bei diesem Buch allerdings ein männlicher Sprecher besser gefallen. Die Story ist eine der wenigen, die gelesen und gehört absolut identisch genial ist. Für beide Versionen daher von mir die vollen fünf Sterne!
Man kann gar nicht anders, man wird schnell an Stephen Kings Werke erinnert, am deutlichsten wohl an Needful Things, also In einer kleinen Stadt. Dennoch hat man nicht das Gefühl, einer Nachahmung begegnet zu sein. Linwood Barclay erzählt seine ganz eigene Story und das so großartig, dass sich der Meister selbst daran eine Scheibe abschneiden kann!
Alles fängt ganz harmlos, fast schon langweilig und dröge, an. Doch urplötzlich ist man mitten in einem grausamen und beängstigenden Szenario gefangen und kommt nicht wieder raus. Aufhören zu lesen geht schon mal gar nicht, das Kopfkino spielt verrückt und ob man will oder nicht, kriecht die Angst den Rücken hoch. Dabei ist der Erzählstil im krassen Gegensatz dazu fast so, als würde man ein Märchen lesen. Dies hat den Effekt, dass die ganzen Emotionen noch verstärkt werden. Das ist große Erzählkunst!
Wie King schafft Barclay problemlos Figuren und Orte, die man mag, die man klar und deutlich vor Augen hat, die sympathisch und ein wenig skurril sind, aber auch ein paar wenige mittendrin, die man fürchtet. Auch hat er wie King die Eigenart, Kapitel mit einem Paukenschlag zu beenden, der Angst vor dem nächsten Kapitel macht. Ganz witzig auch die direkte Anspielung auf Stephen King und sein Werk Christine, fast noch schöner sind die subtilen Hinweise und Parallelen.
Die einzelnen Erzählstränge bilden Fäden, die sich wie von selbst zu einem dichten Teppich verweben und so gut passen, dass man kaum fassen kann, es hier mit einer erdachten Story zu tun zu haben. Trotz der übernatürlichen und schrecklichen Dinge, die immer wieder geschehen, wirkt (fast) alles extrem real, realistisch und möglich.
Die Wendungen kommen vielleicht nicht total überraschend, aber im richtigen Moment und sind bestens eingefädelt. Mir hat der Showdown extrem gut gefallen. Ich habe gleichzeitig den Atem angehalten und regelrecht gefeiert. Dass Linwood noch ein paar i-Tüpfelchen ganz zum Schluss hinzugefügt hat, lässt einzig und allein eine Wertung von den vollen fünf Sternen zu. Ich liebe dieses Buch!
Anne Düe ist eine großartige Sprecherin, die genau das richtige Tempo anschlägt. Mir persönlich hätte bei diesem Buch allerdings ein männlicher Sprecher besser gefallen. Die Story ist eine der wenigen, die gelesen und gehört absolut identisch genial ist. Für beide Versionen daher von mir die vollen fünf Sterne!