Hat mich nicht abgeholt

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inibieni81 Avatar

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Nach dem spannenden Klappentext habe ich mich sehr auf „Komm spielen“ gefreut. Da es mein erstes Buch von Linwood Barclay war, bin ich mit großer Neugier und hohen Erwartungen in die Geschichte gestartet. Die ersten Kapitel haben mich auch direkt abgeholt und ließen mich hoffnungsvoll auf einen fesselnden Thriller blicken.

Grundsätzlich habe ich nichts gegen übernatürliche Elemente in Büchern, im Gegenteil, ich lese solche Geschichten sogar sehr gerne. Deshalb hat mich die entsprechende Wendung zunächst nicht gestört. Mit dem weiteren Verlauf der Handlung konnte ich mich jedoch immer weniger anfreunden. Die Idee einer Modelleisenbahn, die als tödliche und böse Macht das Geschehen bestimmt, war für mich einfach zu unglaubwürdig und zu weit hergeholt. Dadurch verlor die Geschichte für mich zunehmend an Spannung und wirkte eher befremdlich als packend.

Leider konnte ich auch keine wirkliche Verbindung zu den Figuren aufbauen, sodass mich ihre Schicksale weitgehend kalt ließen. Statt mitzufiebern, habe ich mich immer wieder gefragt, ob ich die Handlung wirklich ernst nehmen soll.

Schade, denn der vielversprechende Anfang hatte bei mir große Erwartungen geweckt. Letztendlich war das Buch jedoch nicht mein Fall, weshalb ich keine Leseempfehlung aussprechen kann. Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass die ungewöhnliche Mischung aus Thriller und übernatürlichen Elementen andere Leserinnen und Leser durchaus begeistern wird. Für mich persönlich war die zentrale Idee leider zu unglaubwürdig, um mich wirklich mitreißen zu können.