Modelleisenbahn aus der Hölle
Schon im Prolog hatte ich das Gefühl, eine Geschichte von Stephen King zu lesen. Das meine ich durchaus positiv, denn Stephen King hat das Talent Charaktere zu schaffen und unheimliche Geschichten zu erzählen, die in Erinnerung bleiben. Linwood Barclay gehört in die gleiche Liga, und es wundert mich nicht, dass mit dem Zitat „Grandios!“ von Stephen King auf dem Cover geworben wird. Zu Recht – ich fand den übernatürlichen Thriller auch grandios. Schon allein das Cover mit dem bedrohlichen, roten Himmel und dem dunklen Haus mit den roten Lichtern setzt den Ton für diesen Horrorroman.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal gibt es Annie Blunt, die damit klarkommen muss, dass ein kleiner Junge aufgrund eines ihrer Kinderbücher gestorben ist. Als ihr Mann tödlich verunglückt, sucht sie mit Sohn Charlie Zuflucht und Auszeit im ländlichen New York nahe Castle Creek. Ist das eigentlich ein Easter Egg bzw. eine Verbeugung an Stephen King, dessen Geschichten oft in Castle Rock, Maine spielen? Auf mich wirkt es so. Chief Harry Cook ist der andere Hauptcharakter. Er arbeitet im Police Department in Lucknow und kämpft im Nachhall der Anschläge vom 11. September 2001 mit ungewöhnlichen Verbrechen in der kleinen Stadt.
Auf der einen Seite erlebt man das typische amerikanische Kleinstadtleben mit vielen interessanten Nebencharakteren, auf der anderen Seiten fühlt man das Grauen, das sich in das Leben der Menschen geschlichen hat, verstärkt durch die Paranoia, die 9/11 hervorgerufen hatte. Ich habe an Annies und Harrys Seite gestanden und gelitten. Barclays schriftstellerische Stärke ist nicht nur der angenehme Schreibstil, sondern vor allem die Erschaffung von Charakteren, die einem wirklich am Herzen liegen. Ich empfehle „Komm spielen“ allen, die den Schritt in eine übernatürliche Welt wagen und ähnlich wie auf einer Geisterbahnfahrt gut unterhalten werden wollen. Von mir gibt es 5 von 5 Modelleisenbahnen.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal gibt es Annie Blunt, die damit klarkommen muss, dass ein kleiner Junge aufgrund eines ihrer Kinderbücher gestorben ist. Als ihr Mann tödlich verunglückt, sucht sie mit Sohn Charlie Zuflucht und Auszeit im ländlichen New York nahe Castle Creek. Ist das eigentlich ein Easter Egg bzw. eine Verbeugung an Stephen King, dessen Geschichten oft in Castle Rock, Maine spielen? Auf mich wirkt es so. Chief Harry Cook ist der andere Hauptcharakter. Er arbeitet im Police Department in Lucknow und kämpft im Nachhall der Anschläge vom 11. September 2001 mit ungewöhnlichen Verbrechen in der kleinen Stadt.
Auf der einen Seite erlebt man das typische amerikanische Kleinstadtleben mit vielen interessanten Nebencharakteren, auf der anderen Seiten fühlt man das Grauen, das sich in das Leben der Menschen geschlichen hat, verstärkt durch die Paranoia, die 9/11 hervorgerufen hatte. Ich habe an Annies und Harrys Seite gestanden und gelitten. Barclays schriftstellerische Stärke ist nicht nur der angenehme Schreibstil, sondern vor allem die Erschaffung von Charakteren, die einem wirklich am Herzen liegen. Ich empfehle „Komm spielen“ allen, die den Schritt in eine übernatürliche Welt wagen und ähnlich wie auf einer Geisterbahnfahrt gut unterhalten werden wollen. Von mir gibt es 5 von 5 Modelleisenbahnen.