Parallelwelt
Charlies Vater ist gestorben. Er trauert um ihn, ebenso wie seine Mutter Annie. Diese fühlt sich zusätzlich schuldig am Tod eines kleinen Jungen. Seitdem leben beide vor sich hin, Annie ist lange nicht in der Lage ihrem Beruf als Kinderbuchautorin und Illustratorin nachzugehen. Sie gibt den Überredungskünsten ihres Lektors und Freundes nach und beschließt, eine Auszeit auf dem Land wahrzunehmen. Tatsächlich fühlen sich beide dort zunächst wohl. Charlie fährt Fahrrad und Annie beginnt wieder zu zeichnen, allerdings ganz andere, erschreckende Motive. Als Charlie dann in einem Schuppen eine Modelleisenbahn findet, verändert sich schleichend und unheimlich einiges. Unerklärliche Phänomene tauchen auf, Unfälle passieren, manche Menschen und Tiere drehen regelrecht durch. Eine realistische Erklärung gibt es nicht, aber so nach und nach werden die Leser auf eine Spur gebracht, die alles andere als realistisch ist, vielmehr sehr unheimlich ist.
Als ich den Namen des Autors gesehen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Wenn mir klar gewesen wäre, dass hier so einiges an Stephen King erinnert, hätte ich nie danach gegriffen. Und das wäre wirklich schade gewesen, denn die Art, wie Linwood Barclay den blanken Horror in diesem Buch einführt, ist wirklich lesenswert! Ich habe irgendwann völlig vergessen, dass ich das eigentlich gar nicht mag. Fazit: Ein guter Autor kann alles und als Leserin sollte man immer offen sein für Neues!
Als ich den Namen des Autors gesehen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Wenn mir klar gewesen wäre, dass hier so einiges an Stephen King erinnert, hätte ich nie danach gegriffen. Und das wäre wirklich schade gewesen, denn die Art, wie Linwood Barclay den blanken Horror in diesem Buch einführt, ist wirklich lesenswert! Ich habe irgendwann völlig vergessen, dass ich das eigentlich gar nicht mag. Fazit: Ein guter Autor kann alles und als Leserin sollte man immer offen sein für Neues!