Paranormal

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bookworld91 Avatar

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Eine Spielzeugeisenbahn. Eine Reihe tödlicher Unfälle. Vermisste Kinder. Wie hängt das zusammen? Das wird in „Komm spielen“ ausgeführt.

Annie und ihr Sohn Charlie haben schlimmes erlebt. Um wieder zur Ruhe zu kommen, ziehen sie ins pittoreske Castle Creek. Erst finden sie ihren Frieden doch bald ereignen sich merkwürdige Unfälle…

Ich finde grade die paranormalen Aspekte im Thriller sehr spannend umgesetzt. Eine Eisenbahn, die Einfluss auf Unfälle hat- ist das Zufall oder Karma? Ich habe mich wirklich angezogen gefühlt von der zentralen Frage.

Ähnliches gilt für die Charaktere. Ich finde gerade die Nachbarin durch ihr Verhalten merkwürdig- interessant. Sie ist so auffällig, dass ich nach mehr Hintergrundinformationen lechze und mich zwischendurch frage, was ihr vollständiger Hintergrund ist. Auch Annie und Charlie sind durch ihre Vergangenheit interessante Personen, die ich gerne vertiefen möchte. Und natürlich ist auch Polizist Harry einen tieferen Blick wert, da er sehr clever ermittelt und komplexe Dinge kombiniert.

Die Sprache ist sehr passend. Düstere Beschreibungen der Unfälle treffen auf bildhafte Umschreibung der Landschaft. Auffällig sind die klug gewählten Attribute, die sich perfekt in das Buch einfügen. Daher fesselt mich die Sprache ähnlich wie die Charaktere.

Was mich ein wenig enttäuscht zurück lässt ist die Auflösung. Für mich ist sie nicht vollends schlüssig und ich tue mich schwer, sie zu begreifen. Hinzukommt, dass der Zusammenhang einzelner Ereignisse nicht immer begreiflich ist. Da ich die Charaktere, Sprache und Spannung jedoch gelungen finde, gebe ich den Thriller vier Sterne.