total gut!

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lealibi Avatar

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Als großer Fan von packenden Spannungsromanen war der neue Thriller „Komm spielen“ von Linwood Barclay ein absolutes Muss auf meiner Leseliste. Da ich bisher nur die Leseprobe gelesen habe, bezieht sich diese Rezension ausdrücklich auf den ersten Eindruck und die ersten Kapitel des Buches. Doch dieser Einstieg hat mich bereits völlig in seinen Bann gezogen und zeigt eindrucksvoll, warum Barclay zu den Meistern seines Fachs gehört.

Schon auf den ersten Seiten schafft es der Autor, eine unglaublich dichte und von Beginn an unheimliche Atmosphäre aufzubauen. Wir lernen die Kinderbuchautorin Annie Blunt kennen, die nach schweren persönlichen Schicksalsschlägen Ruhe in der idyllischen Kleinstadt Castle Creek sucht. Doch die scheinbare Ruhe trügt gewaltig. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, bildhaft und psychologisch ungemein präzise. Barclay versteht es meisterhaft, eine unterschwellige Bedrohung zu inszenieren. Die sich häufenden, merkwürdigen Unfälle im Ort wirken sofort hochgradig mysteriös und jenseits von bloßen Zufällen.

Besonders die Dynamik und die aufkommende Sorge um Annies kleinen Sohn Charlie erzeugen direkt eine spürbare Nervenkitzel-Garantie. Es deutet sich ein genialer Genremix an, der eine fast schon Stephen-King-artige, subtile Horror-Stimmung mit einem klassischen, rasanten Psychothriller verbindet. Die Leseprobe endet mit einem geschickten, absolut wirkungsvollen Cliffhanger, der mich mit unzähligen Fragen und dem dringenden Bedürfnis zurücklässt, sofort weiterzulesen.

Für mich war dieser erste Einblick ein grandioser Erfolg. Das Buch hält absolut, was der vielversprechende, düstere Titel ankündigt. Ein fantastischer, nervenaufreibender Auftakt, der eine klare Leseempfehlung für den Start verdient. Ich vergebe begeisterte 4 von 5 Sternen für diesen starken Vorgeschmack!