„Wenn ein Spielzeug die Kontrolle übernimmt“
Bisher kannte ich nur „rationale“ Thriller von Linwood Barclay. Mit „Komm spielen“ hat sich der Autor auf eine Stufe mit Stephen King gestellt und ist tief in den übernatürlichen Thriller/Horror eingetaucht. Er hat ein „altes“ Spielzeug, die Modelleisenbahn, wieder aufleben lassen und es zu einer Quelle des Übernatürlichen und Grauens gemacht.
Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen aufgebaut, die sich am Ende auf unheimliche Weise kreuzen. In der Gegenwart spielen Anni Blunt und ihr Sohn Charlie die Hauptrollen: Anni, die eine bekannte Kinderbuchautorin ist, und ihr 10-jähriger Sohn Charlie nehmen sich eine Auszeit vom Stadtleben in New York und ziehen in ein einsames Haus. Im Schuppen entdeckt Charlie einen Karton mit Modelleisenbahnen…
In der Vergangenheit lernen wir in der Stadt Lucknow den mysteriösen Ladenbesitzer Edwin Choo/Nabler und Polizeichef Harry Cook kennen. Innerhalb kürzester Zeit verschwinden nicht nur Haustiere, sondern auch Menschen …
Der Roman ist durch den flüssigen und fast filmischen Schreibstil, den knackigen Dialogen, den kurzen Kapiteln sowie dem personale Erzählverhalten enorm fesselnd und wirklich nur schwer aus der Hand zu legen. Die Protagonisten sind so fantastisch ausgearbeitet. Das Setting und die Atmosphäre haben mich kurzzeitig in „The Needful Things“ von Stephan King katapultiert. Absolut faszinierend!
Zwei kleine Kritikpunkte möchte ich noch erwähnen: die Länge des Buches und das Ende. Gerade im 1. Akt sind mir einige Passagen einfach zu langatmig gewesen. Und können wir bitte über das Ende reden, ohne zu spoilern: mir war das zu flach, überhastet und weist doch einige Logiklücken auf.
Fazit: Wenn man Stephen King’s Bücher liebt und sich auf das Mysteriöse einlässt, dann gehört „Komm spielen“ definitiv auf die Wunschliste! Das Setting, die Atmosphäre und die Charaktere verschaffen einen beim Lesen definitiv eine Gänsehaut!
Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen aufgebaut, die sich am Ende auf unheimliche Weise kreuzen. In der Gegenwart spielen Anni Blunt und ihr Sohn Charlie die Hauptrollen: Anni, die eine bekannte Kinderbuchautorin ist, und ihr 10-jähriger Sohn Charlie nehmen sich eine Auszeit vom Stadtleben in New York und ziehen in ein einsames Haus. Im Schuppen entdeckt Charlie einen Karton mit Modelleisenbahnen…
In der Vergangenheit lernen wir in der Stadt Lucknow den mysteriösen Ladenbesitzer Edwin Choo/Nabler und Polizeichef Harry Cook kennen. Innerhalb kürzester Zeit verschwinden nicht nur Haustiere, sondern auch Menschen …
Der Roman ist durch den flüssigen und fast filmischen Schreibstil, den knackigen Dialogen, den kurzen Kapiteln sowie dem personale Erzählverhalten enorm fesselnd und wirklich nur schwer aus der Hand zu legen. Die Protagonisten sind so fantastisch ausgearbeitet. Das Setting und die Atmosphäre haben mich kurzzeitig in „The Needful Things“ von Stephan King katapultiert. Absolut faszinierend!
Zwei kleine Kritikpunkte möchte ich noch erwähnen: die Länge des Buches und das Ende. Gerade im 1. Akt sind mir einige Passagen einfach zu langatmig gewesen. Und können wir bitte über das Ende reden, ohne zu spoilern: mir war das zu flach, überhastet und weist doch einige Logiklücken auf.
Fazit: Wenn man Stephen King’s Bücher liebt und sich auf das Mysteriöse einlässt, dann gehört „Komm spielen“ definitiv auf die Wunschliste! Das Setting, die Atmosphäre und die Charaktere verschaffen einen beim Lesen definitiv eine Gänsehaut!